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Ikea Lübeck kurz vor Fertigstellung

In Lübeck-Dänischburg, auf dem ehemaligen Gelände des Porzellanherstellers Villeroy & Boch, gehen die Bauarbeiten dem Ende entgegen. Der schwedische Möbelriese Ikea baut hier mit einer Investitionssumme von etwa 120 Mio. Euro ein Fachmarktzentrum bestehend aus einem blau-gelben Einrichtungshaus mit 25.500 m², einem Hornbach-Baumarkt mit 10.000 m² und einem Luv-Shoppingcenter mit 24.500 m². Es ist das erste Ikea-Shoppingcenter in Deutschland. Die Eröffnung der drei Märkte mit insgesamt 60.000 m² Verkaufsfläche findet laut Bericht der Lübecker Nachrichten an drei verschiedenen Tagen statt. Das Ikea-Möbelhaus startet am 14. März, zwei Tage später eröffnet der Hornbach-Baumarkt. Das angrenzende Shoppingcenter hingegen geht erst einen Monat später, am 16. April, ans Netz. 93% der Verkaufsfläche ist bereits vermietet.

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„Wir haben einen guten Mix an Geschäften und regionale wie internationale Marken“, erläutert Tatjana Prokhorova, Leiterin des Einkaufszentrums. Ursprünglich sollten noch mehr skandinavische Einzelhändler im Shoppingcenter angesiedelt werden, doch daraus wurde nichts. „Wir haben mit vielen skandinavischen Marken verhandelt, mussten aber feststellen, dass sie eher ein Auge auf Berlin und Hamburg geworfen haben als auf Lübeck“, erklärte Prokhorova. Doch mit den Anbietern Stil und Stoff sowie Ecco Schuhe sind immerhin zwei Vertreter des Nordens dabei.

Ikea musste sich mit seinem Fachmarkt gegen einigen Gegenwind aus Lübeck und den Nachbargemeinden auseinandersetzen. Beim Verwaltungsgericht in Schleswig wurden Eilanträge von den Gemeinden Bad Schwartau und Neustadteingereicht, die einen Baustopp erreichen wollten. Die Richter wiesen die Anträge jedoch ab, mit der Begründung, das Bauvorhaben verletze keine Rechte der Antragsteller. Diese hatten befürchtet, dass der neue Ikea-Fachmarkt Kaufkraft aus den Innenstädten der Nachbarkommunen abziehen würde [Schwedischer Möbelriese baut in Lübeck weiter].