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IFM fordert Prüfung der Auswirkungen von Gesetzesreformen auf mittelständische Unternehmen

Dr. Werner Kleinle, Wirtschaftsprüfer und IFM-Experte, sieht in der Gesamtbetrachtung der aktuellen staatlichen Maßnahmen die Interessen mittelständischer Unternehmen nur gering berücksichtigt. Beispiele dafür sind die Erbschaftssteuerreform im Bereich des unternehmerischen Vermögens und die Reform des Handelsbilanzgesetzes (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz). Dr. Kleinle formulierte als Fazit der IFM Regionalveranstaltung am 12. Dezember 2011 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart daher die Forderung nach einer notwendigen Einführung einer standardisierten Prüfung „der Auswirkungen von Gesetzesreformen auf mittelständische Unternehmen“.

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Ob der Staat mit der Einführung aktueller Reformen tatsächlich mittelständische Unternehmen fördert oder eher behindert, war eine der Fragen, die bei der IFM Regionalveranstaltung am 12. Dezember 2011 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart eingehend diskutiert wurde. Über 50 Teilnehmer beteiligten sich an Vorträgen und Diskussionsrunden rund um das Thema Mittelstand.

Neben Dr. Werner Kleinle konnten als prominente Redner Peter Hofelich, MdL und Dr. Wolfgang Streitenberger, Berater des Generaldirektors der DG Regionalpolitik der Europäischen Kommission, begrüßt werden. Sie forderten die anwesenden mittelständischen Unternehmen auf, die zur Verfügung stehenden Fördermittel des Landes und der EU in vollem Umfange abzurufen. Die neue Kohäsionspolitik für Europa 2020 will dabei als moderne Investitionspolitik verstanden werden. Für die Periode 2014-2020 stehen hier 376 Milliarden Euro zur Verfügung, die Auszahlung erfolgt über den Europäischen Fonds für Regionalentwicklung, den Europäischen Sozialfonds und den Kohäsionsfonds.

Die regionale Informations- und Investorenveranstaltung des IFM Institut für den Mittelstand fand in Kooperation mit Baden-Württemberg International, Steinbeis und der Wirtschafts- und Industrievereinigung Stuttgart statt. Der Nachmittag, moderiert von Melanie Gieschen, Autorin und Hochschuldozentin, wendete sich an alle interessierten mittelständischen Unternehmen, die Interesse an der aktuellen Thematik „Länderübergreifende Investitio­nen mittelständischer Unternehmen in Europa“ haben.

Weiter auf dem Programm standen Vorträge zu den Handelsbeziehungen Baden-Württembergs zur Türkei. Hierzu berichtete Süheyla Ince Demir, Rechtsanwältin und IFM-Repräsentantin für Wirtschaftsbeziehungen mit der Türkei. Wie mittelständische Unternehmen mittels „Financial Engineering“ richtig finanzieren und damit geschäftlichen Erfolg garantieren, war Thema von Ralph Kuntz, Dipl.-Kaufmann, MBA und IFM-Experte für Unternehmensfinanzierungen und Fördermittelberatung.