Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Ideenwettbewerb: Projekt „Weltquartier“ tritt jetzt in die Umsetzungsphase

Im südlichen Reiherstiegviertel ist eine der kulturell vielfältigsten Nachbarschaften der Elbinsel Wilhelmsburg zu Hause. Mehr als 1.700 Bewohner aus über 30 Herkunftsländern leben im Weltquartier rund um die Weimarer Straße. Die Siedlung mit 820 Wohnungen, um 1930 gebaut und im Besitz des Wohnungsunternehmens SAGA GWG, soll jetzt umgestaltet und heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Am 9. April hat nun ein 11-köpfiges Preisgericht die Entwürfe begutachtet, ein erster Preis wurde an das Lübecker Büro kfs krause feyerabend sippel architektur + innenarchitektur in Arbeitsgemeinschaft mit Sven Andresen und Urte Schlie Landschaftsarchitektur vergeben.

.

„Der Entwurf zeichnet sich durch einen hervorragenden Städtebau und viele gute Ideen für das multikulturelle Weltquartier aus“, so die Vorsitzende Prof. Mirjana Markovic zur Entscheidung des Preisgerichts. Die Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten hatten die Aufgabe, die charakteristischen Elemente des Stadtraums und des Gebäudebestands zu untersuchen und im Hinblick auf die Stärkung der interkulturellen Nachbarschaften weiter zu entwickeln.

Ein Projektteam von SAGA GWG und IBA Hamburg GmbH werden sich nun mit der Konkretisierung der Planung und der weiteren Umsetzung befassen. Sehr zufrieden über den Ausgang des Wettbewerbs zeigte sich auch Eigentümerin SAGA GWG. Die ehemalige Arbeitersiedlung wird durch die Modernisierung künftig auch die voraussichtlich 2013 gültigen hohen energetischen Anforderungen für den Klimaschutz erfüllen. „Das Wettbewerbsergebnis ist eine realistische Grundlage für sozialorientierte Modernisierung und behutsame Aufwertung des Quartiers, unsere Vorgehensweise ist ein gelungenes Beispiel für die Modernisierung ähnlicher Siedlungen in ganz Hamburg“, so Willi Hoppenstedt, Vorstandsmitglied von SAGA GWG.