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HypoVereinsbank mit gutem Ergebnis im Geschäftsjahr 2007

Die HVB Group legt heute ihren Geschäftsbericht 2007 vor. Nach der Übertragung der als aufgegebene Geschäftsbereiche definierten Gesellschaften bzw. Teilkonzerne BA-CA Gruppe, IMB, AS UniCredit Bank sowie HVB Bank Ukraine im ersten Quartal 2007 und deren Entkonsolidierung mit Wirkung zum 1. Januar 2007 wurden im dritten Quartal 2007 auch die Filialen Vilnius und Tallinn vollständig übertragen. In der Gewinn- und Verlustrechnung der HVB Group schlagen sich deshalb in 2007 nach dem Gewinn der HVB Group neu in den separaten GuV-Positionen "Ergebnis nach Steuern der aufgegebenen Geschäftsbereiche" bzw. "Fremdanteile am Ergebnis der aufgegebenen Geschäftsbereiche" neben den Entkonsolidierungsgewinnen der übertragenen Teilkonzerne bzw. Gesellschaften inklusive der entsprechenden Steuern und Fremdanteile auch die Ergebnisse aus der Geschäftstätigkeit der Filialen Vilnius und Tallinn bis 1. März 2007 (Economic Completion Date) nieder. Die Vorjahresvergleichszahlen der genannten GuVPositionen enthalten dagegen noch die Ergebnisse aus der Geschäftstätigkeit aller übertragenen Gesellschaften.

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Das Geschäftsjahr 2007 war für die HVB Group insgesamt ein gutes Jahr: Einem hervorragenden 1. Halbjahr 2007 folgte ein durch die Turbulenzen an den Finanzmärkten beeinflusst 2. Halbjahr 2007. Trotzdem konnte die HVB Group wieder ein gutes Geschäftsergebnis erzielen: Die operativen Erträge stiegen gegenüber dem Vorjahr deutlich um 11,1% an. Der Zinsüberschuss erhöhte sich kräftig um 21,5%. Der Provisionsüberschuss blieb auf hohem Niveau fast stabil. Das Handelsergebnis war belastet durch die Auswirkungen der Finanzkrise und insbesondere durch die massiven Spread-Ausweitungen und sank um rund 23%. Die Verwaltungsaufwendungen zeigten sich mit 3,2% weiter rückläufig. Das Ziel einer deutlich verbesserten Cost-Income-Ratio wurde in 2007 mit 54,1% gut erreicht. Das operative Ergebnis konnte um signifikante 34,5% auf 3.035 Mio. Euro gesteigert werden und so an die stetige Verbesserung der operativen Geschäftsergebnisse der letzten Jahre nahtlos anknüpfen. Das Ergebnis vor Steuern stieg um erfreuliche 83,1% auf 2.962 Mio. Euro an. Der Gewinn erhöhte sich um 25,0% auf 2.050 Mio. Euro und bereinigt um Sondereffekte sogar um 42,1% auf 1.603 Mio. Euro. In Anlehnung an die gute operative Entwicklung wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, die Dividende pro Stammaktie um 25% auf 0,50 Euro zu erhöhen.

Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern von 17,6% konnte die HVB Group gegenüber den bereits guten Werten des Vorjahres weiter verbessern. Auch bereinigt um Sondereffekte konnte die EKRendite nach Steuern mit 13,3% weiter deutlich gesteigert werden.

Das 4. Quartal 2007 war durch die Finanzmarktturbulenzen beeinflusst: Das operative Ergebnis sank gegenüber dem vierten Quartal des Vorjahres um 5,7% auf 445 Mio. Euro. Die operativen Erträge (1.284 Mio. Euro) erreichten trotz eines auch in Folge von Einmaleffekten (rd. 60 Mio. Euro) überdurchschnittlich guten Zinsüberschusses (+18,9%) nicht ganz das Niveau des Vorjahresquartals. Dies ist vor allem auf ein negatives Handelsergebnis zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern ist im 4. Quartal dennoch um 642 Mio. Euro auf 516 Mio. Euro angestiegen. Ursachen hierfür sind im Wesentlichen eine deutlich niedrigere Kreditrisikovorsorge und der Gewinn in Höhe von rund 292 Mio. Euro aus dem Verkauf der FMS Bank.

Dr. Wolfgang Sprißler, Sprecher des Vorstands der HypoVereinsbank: "Ich freue mich, dass wir im letzten Jahr unsere hoch gesteckten Ziele trotz herausfordernder Marktbedingungen erreicht bzw. sogar übertroffen haben. Wir haben in der HVB Group im Geschäftsjahr 2007 erneut ein gutes Ergebnis erwirtschaftet und den Gewinn nochmals deutlich gesteigert, obwohl die Auswirkungen der Finanzkrise auch bei uns Spuren hinterlassen haben. Die erfreuliche operative Entwicklung bestätigt unsere Ertragskraft, die auf der Solidität und Ausgewogenheit unseres Geschäftsmodells beruht. Der Jahresabschluss 2007 stellt auch eindrucksvoll die Qualität unseres Kosten- und Risikomanagements unter Beweis. Insgesamt sehen wir uns angesichts der Widerstandsfähigkeit unseres Geschäftsmodells, die sich 2007 gezeigt hat, für die Zukunft gut gerüstet, auch wenn wir mit Blick auf 2008 mit einem eingetrübten gesamtwirtschaftlichen Umfeld weltweit und auch in Deutschland rechnen."