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Hypoport: Aktuelle Erhebung des deutschen Hauspreisindexes (HPX)

Die durchschnittlichen Preise für Wohneigentum blieben im Oktober gegenüber dem Vormonat weitgehend unverändert. Dabei verringerte sich insgesamt der Preisrückgang im Jahresvergleich auf 3,0 Prozent gegenüber noch 3,2 Prozent im September. Dies ergibt sich aus dem deutschen Hauspreisindex (HPX) der Hypoport AG für den vergangenen Monat.

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Die Preise für bestehende Einfamilienhäuser zeigten einen leichten Aufwärtstrend, während Eigentumswohnungen konstant blieben, die Preise für Neubauten jedoch etwas nachgaben. Unverändert tendieren Hauskäufer eher dazu, ein bestehendes Haus zu kaufen, nachdem die Streichung der Eigenheimzulage Ende 2005 den leichten finanziellen Vorteil zunichte machte, den der Kauf eines Neubaus gegenüber dem einer Bestandsimmobilie hatte.



Die Daten, auf denen der HPX basiert, ergaben für Bestandsimmobilien eine Preissteigerung um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat und einen Preisrückgang von 3,2 Prozent verglichen mit Oktober 2005. Das Preisniveau für Wohnungen blieb zum Vormonat unverändert, fiel jedoch im Jahresverlauf um 4,6 Prozent. Dies ist auf einen deutlichen Preisanstieg zurückzuführen, der im Oktober 2005 zu beobachten war, denn im September betrug der Unterschied nur 3,6 Prozent.

Die Preise für Neubauten gaben seit September um 0,5 Prozent nach und fielen verglichen mit dem Vorjahr um 1,1 Prozent, womit der Preisrückgang sich beschleunigte, denn im September waren es nur 0,7 Prozent im Jahresvergleich.

"Offenkundig verstärkt sich der Trend, den wir in den vergangenen Monaten beobachten konnten, nachdem der Wegfall der Eigenheimzulage Neubaueigenheime weniger attraktiv werden ließ", kommentiert der Vorsitzende von Hypoport, Prof. Dr. Thomas Kretschmar. "Wer ein Haus kaufen möchte, sieht sich zunehmend nach einem bereits bestehenden, ansprechenden und gut ausgestatteten Haus um. Das ist preislich günstiger und erspart nicht zuletzt die Mühen einer Bauphase, ehe man einziehen kann."

Im Oktober betrug die durchschnittliche Wohnungsgröße unter den 4.000 bis 6.000 Einheiten, die jeden Monat über EUROPACE, die B2B-Plattform für Finanzprodukte von Hypoport, abgewickelt werden, 84 Quadratmeter, während neue wie bestehende Einfamilienhäuser im Durchschnitt eine Wohnfläche von etwa 124 m² aufwiesen. Der mittlere Anschaffungspreis für Wohnungen betrug 147.000 Euro, für Bestandsimmobilien 202.000 Euro und für Neubaueigenheime 213.000 Euro.