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Hypo Real Estate Group steigert Ergebnis vor Steuern im ersten Quartal

Die Hypo Real Estate Group ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2007 gestartet. Der Wachstumspfad der vergangenen Jahre wurde im ersten Quartal weitergegangen. Das Neugeschäft lag mit 6,5 Mrd. Euro um 25 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums (5,2 Mrd. Euro). Hinzu kam noch Neugeschäft für Syndizierungen und Verbriefungen über 1,2 Mrd. Euro. Darüber hinaus wurde durch die strategische Entscheidung, den Konzern in den kommenden Jahren zu einem Asset Finance House zu transformieren, eine neue Phase der Unternehmensentwicklung eingeleitet. Die bisherigen Erwartungen für das Gesamtjahr 2007 bekräftigt der Vorstand in vollem Umfang.

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Mit dem ersten Quartal berichtet die Hypo Real Estate Group erstmals nach der Ende Januar 2007 angekündigten neuen Segmentierung:
• Im Geschäftssegment Commercial Real Estate ist das bisher separat ausgewiesene Inlands- und Auslandsgeschäft in der gewerblichen Immobilienfinanzierung zusammengefasst.
• Das Geschäftssegment Asset Finance & Asset Management umfasst die Asset-Based-Finance-Geschäfte außerhalb der Immobilienfinanzierung, das Kapitalmarktgeschäft (Capital Markets) einschließlich der Verbriefung von Immobilienfinanzierungen und das Asset Management (Management von Kreditrisiken für Dritte).

Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst und sind voll vergleichbar.

Erfolgsentwicklung Konzern erstes Quartal 2007
• Das Konzernergebnis vor Steuern erreichte in den ersten drei Monaten 172 Mio. Euro und lag damit leicht über der anteiligen Zielvorgabe von mindestens 170 Mio. Euro. Gegenüber dem Wert im entsprechenden Vorjahresquartal (141 Mio. Euro) errechnet sich ein Anstieg um 22 %.
• Das Konzernergebnis nach Steuern betrug 130 Mio. Euro, eine
Steigerung von 25 % gegenüber dem Vorjahreswert (104 Mio. Euro). In beiden Werten ist der latente Steueraufwand aus aktivierten Verlustvorträgen nicht berücksichtigt (23 Mio. Euro nach 14 Mio. Euro im ersten Quartal 2006). Auf dieser Basis errechnet sich eine Eigenkapitalrentabilität nach Steuern von 11,6 % (Gesamtjahr 2006: 9,9 %), womit sich der Konzern in der für das Gesamtjahr 2007 avisierten Bandbreite von 11 % bis 12 % bewegt.
• Die operativen Erträge stiegen von 264 Mio. Euro im Vorjahresquartal um 12 % auf 295 Mio. Euro. Das Wachstum hatte eine breite Basis. So profitierten der Zinsüberschuss (217 Mio. Euro, + 10 %) und der Provisionsüberschuss (42 Mio. Euro, +24 %) von dem starken Wachstum des Neugeschäfts im vergangenen Jahr und den Ausreichungen des laufenden Jahres. In dem von 11 Mio. Euro auf 15 Mio. Euro verbesserten Handelsergebnis spiegeln sich die wachsenden Aktivitäten des Segments Asset Finance & Asset Management wider.
• Mit einer Zuführung zur Kreditrisikovorsorge von 34 Mio. Euro bewies die Hypo Real Estate Group im ersten Quartal erneut ihre
risikobewusste Neugeschäftspolitik sowie die gute Qualität ihres
Finanzierungsportfolios. Der Vorjahreswert wurde um 9 Mio. Euro
unterschritten (-21 %), zudem lag der Wert unterhalb der Zielbandbreite (38 bis 40 Mio. Euro).
• Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich zwar von 80 Mio. Euro um 11 % auf 89 Mio. Euro, blieb aber leicht unter dem Planwert. Der Anstieg ist auf die Expansion der Geschäftsbasis des Konzerns mit dem Aufbau neuer Ertragsquellen wie zum Beispiel Infrastrukturfinanzierungen, Capital Markets und Asset Management zurückzuführen.
• Die Cost-Income-Ratio (CIR), die Relation zwischen operativen
Erträgen und Verwaltungsaufwand, verbesserte sich im ersten Quartal weiter auf 30,2 % (Gesamtjahr 2006: 31,0 %).

Neugeschäft erstes Quartal 2007
• In den ersten drei Monaten 2007 akquirierte der Konzern ein
Immobilienfinanzierungs-Neugeschäft von 6,2 Mrd. Euro nach 5,2 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Das ist ein Zuwachs von 19 %, durch den der anteilige Zielwert von 5,5 Mrd. Euro übertroffen wurde. Besonders erfreulich entwickelte sich dabei das Deutschland-Geschäft. Die durchschnittliche Rendite nach Steuern über alle Neugeschäfte gerechnet beträgt mehr als 13 %.
• Die erst zur Jahresmitte 2006 gestarteten anderen Asset-Based-
Finanzierungen wie zum Beispiel Infrastrukturprojekte erreichten ein Neugeschäft von 0,3 Mrd. Euro.
• Neben dem Neugeschäft in Höhe von insgesamt 6,5 Mrd. Euro
akquirierte die Hypo Real Estate Group im ersten Quartal off-balance-Geschäfte (Syndizierungen und Verbriefungen) in Höhe von 1,2 Mrd. Euro. Volumenentwicklung erstes Quartal 2007
• Das Kreditportfolio des Konzerns lag per 31. März 2007 bei 132,2 Mrd. Euro, 1,3 Mrd. Euro weniger als zum Jahresende 2006.
Strategiekonform nahmen Kommunaldarlehen und nicht-strategische Immobilienfinanzierungen ab, während das Volumen der Zielgeschäfte in der Immobilienfinanzierung nahezu konstant blieb.
• Die Bilanzsumme erreichte zum Ende des ersten Quartals 164,8 Mrd. Euro nach 161,6 Mrd. Euro per 31. Dezember 2006 (+3,2 Mrd. Euro).

Georg Funke, Vorstandsvorsitzender der Hypo Real Estate Holding AG:
„Die Ergebnisse der ersten drei Monate sind eine gute Grundlage, um unsere Ziele im Jahr 2007 zu erreichen. Die Hypo Real Estate Group ist auf einem nachhaltigen Wachstumskurs bei Neugeschäft, operativen Erträgen und Ergebnis. Besonders hervorzuheben ist aber, dass wir im ersten Quartal die sukzessive Weiterentwicklung des Konzerns zu einem Asset Finance House begonnen haben. Kern dabei ist, dass wir unser anerkanntes Know-how, durch Vermögenswerte unterlegte Finanzierungen zu strukturieren, zu finanzieren und im Markt zu platzieren, verstärkt auch bei anderen Assets als der gewerblichen Immobilienfinanzierung anwenden werden. Dadurch erschließen wir uns neue Wachstumschancen, verbreitern die Ertragsbasis und diversifizieren unsere Risikostruktur weiter.“

Ausblick Gesamtjahr 2007
Der Vorstand bekräftigt die bisherigen Ziele für das Jahr 2007 in vollem Umfang und erwartet für den Konzern
• ein Neugeschäft in beiden Geschäftssegmenten (ohne Syndizierungen und Verbriefungen) von mehr als 25 Mrd. Euro (2006: 28,5 Mrd. Euro); Hinzu kommen sollen noch mindestens 10 Mrd. Euro für Verbriefungen und Syndizierungen, davon rd. 5 Mrd. Euro aus dem bestehenden, nichtstrategischen Deutschland-Portfolio.
• das Wachstum der operativen Erträge auf über 1,2 Mrd. Euro (2006: 1,08 Mrd. Euro);
• die Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern um rund 20 % oder mehr auf mindestens 680 Mio. Euro (2006: 571 Mio. Euro) und
• eine Eigenkapitalrendite nach Steuern in der Bandbreite von 11 bis12 %.