Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

HSH Nordbank ohne nachhaltige Verstöße gegen interne Anweisungen

Es liegt weder ein Organverschulden, noch ein schwerer oder nachhaltiger Verstoß gegen interne Anweisungen vor. Das ist das zentrale Ergebnis einer Anlassprüfung der HSH Nordbank nach § 44 KWG durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die Ergebnisse wurden heute dem Aufsichtsrat durch den externen Rechtskoordinator Dr. Klaus Landry vorgestellt. Die Prüfung hatte in den vergangenen Monaten die Auftrags- und Vergabeprozesse der Bank untersucht.

.

Der rund 300 Seiten starke Prüfungsbericht stellt allerdings fest, dass die Regelungen der Bank zum Beschaffungsprozess nicht ausreichend und in einigen Punkten nicht konsistent waren. Die Anforderungen an die Dokumentation von Auftragsvergaben seien zudem in Teilen unzureichend gewesen. Der Prüfungsbericht habe aber auch ergeben, dass es kein Anzeichen dafür gibt, dass ein Organisationsverschulden auf Vorstandsebene für die Mängel in diesem Bereich vorliegt. Die Bank ist im Zuge der Optimierung der internen Kontrollsysteme (IKS) bereits seit Monaten dabei, den Beschaffungsprozess anzupassen und zu verbessern. „Der Bericht legt dar, dass Inkonsistenzen im Vergabeprozess der Bank vorlagen. Zu keinem Zeitpunkt wurden Pflichtverletzungen des Vorstands festgestellt. Über die vom Vorstand bereits eingeleiteten Maßnahmen hinaus, ergibt sich somit für den Aufsichtsrat kein Handlungsbedarf“, so Landry.