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Hoteltransaktionsvolumen in Österreich ist gestiegen

Im Jahr 2010 ist das Gesamtvolumen von Immobilientransaktionen in Österreich um 20% auf etwa 1,5 Milliarden Euro gestiegen. Der Anteil des Hotelsektors am Gesamtvolumen belief sich dabei auf circa ein Fünftel. Das geht aus einer Markt-Analyse, die Christie + Co jetzt veröffentlichte.

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„Der Anstieg des Gesamtvolumens von Hoteltransaktionen ist in erster Linie auf einige große Deals in Wien zurückzuführen, aber auch kleinere Transaktionen spielen eine Rolle“, zitiert Mag. Lukas Hochedlinger, Manager Business Development Austria & CEE bei Christie + Co, aus einer erst kürzlich durchgeführten Analyse des Hotelimmobilienmarktes in Österreich.

Als Beispiele nennt er den Verkauf des Radisson Blu Palais Hotels mit 247 Zimmern an einen privaten österreichischen Investor [B&C verkauft Wiener Radisson Blu Palais Hotel], den Verkauf des 4-Sterne-Hauses Mercure Grand Hotel Biedermeier mit 201 Zimmern durch Ebertz & Partner an Invesco und die Akquisition des noch im Bau befindlichen 5-Sterne-Hotels Shangri La Vienna durch die Flick Privatstiftung.

„Doch neben diesen größeren Transaktionen gab es noch einige kleinere Deals, die die mittelständische Prägung des Wiener Hotelmarktes wesentlich besser widerspiegeln“, erklärt Hochedlinger. So wurde im ersten Halbjahr 2010 das Meininger Wien City Center Hotel mit 68 Zimmern als Teil eines Portfolios veräußert. Der Käufer war der luxemburgische Fonds FLE SICAV, welcher von der in Wien ansässigen FLE GmbH beraten wurde. Eine weitere nennenswerte Transaktion war der Verkauf des 84-Zimmer-Hotels & Palais Strudelhof Mitte letzten Jahres. Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) hatte das Hotel, nachdem er es kurz zuvor von der Bank BAWAG erworben hatte, an eine Hotelgesellschaft mit russischen Investoren verkauft.

Gegen Ende des Jahres bahnte sich dann die Transaktion des Falkensteiner Hotels Palace an, ein 117-Zimmer-Haus, welches von pentahotels akquiriert wurde. Pentahotels wird das Hotel im Frühjahr 2011 renovieren und neu positionieren. Registrierte Hoteltransaktionen außerhalb Wiens bezogen sich laut Hochedlinger meist auf kleinere Betriebe oder Projektentwicklungen.