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Holland-Immobilien bleiben begehrt

Trotz der Verkaufswelle von Holland-Immobilien setzen die meisten Emissionshäuser auch weiterhin auf den Markt im Nachbarland. "Holland ist eine der wichtigsten Drehscheiben Europas. Die verkehrstechnische Infrastruktur ist hervorragend. Deswegen werden niederländische Immobilienfonds auch im kommenden Jahr gute Renditen abwerfen", sagt der Nordcapital-Geschäftsführer Peter Kallmeyer. Nach Ansicht von Andreas Schütz, Leiter der Objektakquise bei HSBC Trinkaus & Burkhardt, bleiben die Niederlande ein "ernstzunehmender Markt", allerdings werden lohnenswerte Akquisitionen außerhalb der Top-5-Standorte schwierig.

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Auch Stefan Viering, Geschäftsführer bei MPC Capital, hält den niederländischen Markt nach wie vor für interessant. Um lohnenswerte Objekte zu finden, sei aber eine detaillierte Analyse des Mikrostandorts notwendig. Der aktuelle Nordcapital-Fonds, der Niederlande 9, investiert in das Bürogebäude "Dockworks Rotterdam" im Rotterdamer Hafen. "Objekte wie dieses - qualitativ hochwertig, gute Lage, bonitätsstarker Mieter, langfristiger Vertrag - sind Perlen, die selten geworden sind", so Kallmeyer. Auch HCI-Geschäftsführer Oliver Georg hat diese Erfahrung gemacht: "Der Kampf um 1a-Objekte hat in den vergangenen Jahren extrem zugenommen."

Bankhaus-Wölbern-Vorstand Erich Hirsch will darum versuchen, "an kleineren, aber dennoch chancenreichen Investitionsstandorten" Immobilien zu bekommen. Er ist aufgrund der "Stärke und Stabilität der Wirtschaft, der positiven steuerlichen Rahmenbedingungen und der hohen Markttransparenz für Investitionen" von Holland-Immobilien überzeugt.