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Hohes Expansionspotenzial für Bio-Supermärkte

Bio-Supermärkte gewinnen bei der Anmietung innerstädtischer Einzelhandelsflächen an Bedeutung. Nach Einschätzung des führenden Einzelhandelsmaklers Kemper’s ist das Expansionspotenzial der Branche bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Kemper’s rechnet mit einer Fortsetzung der hohen Flächennachfrage, die 2005 für etwa 60 neue Standorte sorgte.

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Großflächige Anbieter profitieren vom wachsenden Bio-Boom
2005 stieg der Umsatz mit ökologischen Lebensmitteln laut einer EHI-Studie um 14 Prozent auf etwa vier Milliarden Euro. Bis 2010 ist mit einer Ausweitung des Anteils am gesamten Lebensmittelhandel von derzeit drei auf fünf bis sechs Prozent zu rechnen. Eine Entwicklung, von der besonders Bio-Supermärkte profitieren. Nach einer Erhebung des Fachmediums „Bio-Markt“ steigerten Märkte mit mehr als 300 m² Fläche ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2006 um 15 Prozent. Die Bio-Supermärkte agieren mittlerweile ähnlich professionell wie herkömmliche Lebensmittelmärkte und bieten ein Komplettsortiment von Lebensmitteln über Kosmetik bis hin zu Textilien.

Qualitative Aufwertung für Innenstadt- und Stadtteillagen
Bundesweit gibt es derzeit etwa 300 Bio-Supermärkte. Ein Fünftel davon wurde im vergangenen Jahr eröffnet. Auch zukünftig rechnet Kemper’s mit jährlich 60 bis 70 Neueröffnungen. Während die Präsenz in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Berlin und Hamburg schon weit fortgeschritten ist, steht die Expansion in Ostdeutschland noch am Anfang.

Flächenbedarf zwischen 500 und 1.000 m²
In der Regel fragen Kunden aus der Bio-Branche innerstädtische 1b-Lagen und gute Stadtteillagen nach. Überwiegend werden Standorte in größeren Städten ab 100.000 Einwohnern und Metropolen gesucht. Der Flächenbedarf liegt in der Regel zwischen 500 und 1.000 m² Verkaufsfläche und etwa 200 m² Nebenflächen. Die Standorte müssen ebenerdig und gut regalierbar sein und einen attraktiven Lauf mit ausreichenden Gangbreiten ermöglichen. Bedingung für eine Anmietung sind zudem Schaufenster-Fronten zwischen 6 und 10 Metern.

Gerhard K. Kemper, geschäftsführender Gesellschafter der Kemper’s Deutschland GmbH: „Aus unserer Sicht können Bio-Supermärkte Stadtteillagen oder Innenstadtlagen qualitativ erheblich aufwerten. Auch bei Vermietern stoßen die Konzepte nicht zuletzt aufgrund der hochwertigen Ladengestaltung auf positive Resonanz. Wir halten das Expansionspotenzial der Bio-Supermärkte bei weitem noch nicht für ausgeschöpft.“