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Hochheimer Hof vor der Zwangsversteigerung

Im Jahr 2006 wurde der Hochheimer Hof an Friedhelm Vogt verkauft, das Gastwirtpaar investierte zwei Millionen Euro in die Immobilie, insgesamt wurden drei Restaurants eröffnet. Jetzt stehen die Wirtsleute vor der Zwangsversteigerung, und seitens der SPD wurde ein Antrag gestellt, dass die Stadt im Falle eines Falles das Objekt ersteigern soll.

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Der erste Termin ist für den 06. Oktober festgesetzt und das Mindestgebot der Immobilie liegt bei 850.000 Euro. Der Hochheimer Hof soll an keinen x-beliebigen Investor gehen, sondern der Stadt erhalten bleiben. Denn das Gebäude sei ein repräsentativer Tagungsort, eine wertvolle Immobile und sollte als solcher der Stadt erhalten bleiben, meint die SPD. Steht ein Eigentümerwechsel an, ist die Gefahr groß, dass dies eine Nutzungsänderung mit sich bringen könnte. Leider sah das ein Großteil der Stadtverordneten anders. In einer Abstimmung hat sich die Mehrheit dafür ausgesprochen, den Antrag der SPD abzulehnen und Anfang Oktober nicht mit zu bieten. Diese Entscheidung kam allerdings nicht sehr überraschend, denn der Haushalt hatte bereits 2005 einen sechsstelligen und 2006 einen fünfstelligen Verlust durch den Hochheimer Hof verbucht. Damals befand es sich ebenfalls in städtischer Hand. Angesichts des nach wie vor angeschlagenen Haushalts, stieß der Antrag somit auf wenig Gegenliebe.