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Hessen: Zahl der fertiggestellten Wohnungen so gering wie noch nie

Im Jahr 2007 wurden in Hessen insgesamt rund 15.600 Wohnungen fertiggestellt – 1.800 oder 10,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Fertigstellungen sank damit auf das niedrigste Niveau der Nachkriegsgeschichte. Wie das Hessische Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurden im vergangenen Jahr 5.850 Einfamilienhäuser sowie 2.310 Wohnungen in Zweifamilien- und 5.100 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern neu errichtet. In Wohnheimen wurden 260 Wohnungen übergeben. Zu diesen neu gebauten Wohnungen kamen noch gut 1.850 Wohnungen im Rahmen von Baumaßnahmen an bestehenden Wohngebäuden sowie rund 200 Wohnungen in Nichtwohngebäuden hinzu.

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Im Neubausegment war die Abnahme bei den Zweifamilienhäusern am geringsten (minus 52 Wohnungen bzw. 2,2 Prozent). Im Geschosswohnbau fiel sie deutlicher aus. In den neuen Mehrfamilienhäusern wurden 410 Wohnungen weniger bezugsfertig als ein Jahr zuvor (minus 7,4 Prozent). Am stärksten war der Rückgang bei den Einfamilienhäusern. Im Vergleich zu 2006 wurden hier 1170 Fertigstellungen weniger registriert (minus 16,6 Prozent). Fertiggestellte Baumaßnahmen und Wohnungen in Nichtwohngebäuden reduzierten sich zusammen um 15 Prozent.

Die durchschnittliche Abwicklungsdauer von der Genehmigung bis zur Fertigstellung der Neubauten betrug 18 Monate, wobei die Bauzeit von Fertighäusern im Schnitt vier Monate geringer war als die von konventionell errichteten Häusern. Ein Drittel aller Wohngebäude wurde sogar innerhalb eines Jahres fertig. 44 Prozent aller Gebäude brauchten von der Genehmigung bis zur Fertigstellung höchstens zwei Jahre. Nur ein Zehntel der Häuser hatte eine Bauzeit von mehr als drei Jahren.