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Hessen vorbildlich beim energiesparenden Sanieren

Hessen geht bei der energiesparenden Sanierung von Gebäuden mit gutem Beispiel voran: Zwölf Häuser werden hier in den kommenden Monaten so modernisiert, dass sie im Durchschnitt doppelt so gute Energiestandards aufweisen wie Neubauten. Vorgestellt werden einige dieser Projekte heute in Frankfurt bei einer Veranstaltung der Deutschen Energie-Agentur (dena) und des Energiereferats der Stadt Frankfurt, an der rund 120 Architekten, Planer und Eigentümer aus ganz Hessen und den umliegenden Bundesländern teilnehmen. Der Gebäudeenergieausweis, der dieses Jahr mit der neuen Energieeinsparverordnung bundesweit eingeführt werden soll, ist ein weiterer Schwerpunkt.

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Zu den hessischen Sanierungsprojekten gehören unterschiedliche
Gebäudetypen aus den Jahren 1796 bis 1972, vom Einfamilienhaus mit knapp 128 m² in Frankfurt bis zum Mehrfamilienhaus mit über 2.850 m² Wohnfläche in Darmstadt. Weitere Projekte befinden sich in Kassel, Laubach, Münzenberg, Hammersbach, Biebergemünd-Wirtheim, Riedstadt, Babenhausen-Sickenhofen, Elbtal-Elbgrund und Hofheim. Im Schnitt wird der Primärenergiebedarf um über 84 Prozent reduziert - dank optimaler Dämmung und Verglasung sowie effizienter Heizungs-, Lüftungs- und Solaranlagen. Den Erfolg der Sanierungen wird der Energieausweis zeigen: Mit einem Primärenergieverbrauch von unter 48 kWh pro Quadratmeter liegen die Gebäude optimal im grünen Bereich der Energieeffizienzskala. Ein herausragendes Beispiel ist die Friedricht-Ebert-Siedlung der ABG Frankfurt Holding GmbH mit insgesamt 60 Wohneinheiten in der Tevesstraße.

Im dena-Modellvorhaben "Niedrigenergiehaus im Bestand" werden derzeit mit Unterstützung des Bundesbauministeriums insgesamt 143 Wohngebäude auf einen besonders energieeffizienten Stand gebracht. In einer Reihe von insgesamt 16 regionalen Fachworkshops stellt die dena zusammen mit regionalen Partnern die Sanierungsprojekte vor und informiert über den Gebäudeenergieausweis. Eigentümer, die sich bereits jetzt für einen Gebäudeenergieausweis interessieren, können auf den in der Praxis erprobten dena-Energiepass zurückgreifen.