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Expo Real

Heidelberg stellt Weichen für die Stadt der Zukunft

Wie sollte, kann, wird die Stadt der Zukunft aussehen? Heidelberg hat(te) die fast historische Chance, diese Frage nicht nur theoretisch diskutieren zu müssen, sondern konnte ganz praktisch Steilvorlagen für eine Transformation der Stadtentwicklung in die nächsten Jahrzehnte liefern: Eine Fläche von insgesamt 180 Hektar, teilweise inmitten der engeren Stadtgrenze gelegen, standen nach dem restlosen Abzug der US-Army als Basis für zukunftsgerichtete Planungen zur Verfügung. Die Universitätsstadt hat unter dem Projekttitel „Konversion“ und in einem klugen planerischen Procedere unter Beteiligung von Kommunalpolitik und Interessenverbänden, von Fachplanern, Architekten und Bürgervereinen bis dato Eckpfeiler gesetzt. Mit einer Misch-Nutzung aus modernem Wohnen, diversifiziertem Gewerbe, Kulturzentren und Bildungseinrichtungen. Einen integrativen Bestandteil bildet der Heidelberg Innovation Park (HIP), ein Ankerplatz für IT-Unternehmen, Digitale Medien, Start-ups. Ein Zentrum für Organische Elektronik ist bereits an Bord, die Planung einer Sport- und Kunsthalle wartet auf ihre Umsetzung. Für das ambitionierte „Konversion“- Mammutprojekt sucht Heidelberg auf der diesjährigen Expo Real in München nicht nur interessierte Investoren - es darf getrost auch als ein mustergültiges Beispiel für zukunftsgerichtete Stadtplanung betrachtet werden. Auch wenn vor Ort nicht freie Areale solchen Ausmaßes als „Spielwiese“ zur Verfügung stehen.

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Heidelberg präsentiert in der Bayernmetropole überdies interessante Einblicke in die aktuelle Entwicklung der als „Bahnstadt“ bekannten, größten europäischen Passivhaussiedlung, die auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs errichtet wurde. Sie beheimatet inzwischen 3.000 Wohnungsmieter, mehrere High-Tech-Unternehmen, Hochschuleinrichtungen, Hotel und Einzelhandel.

Avisiert sind weitere Büroflächen, wissenschaftliche Forschungseinrichtungen und Freizeitstätten. In dem auch durch den ÖPN gut erschlossenen Stadtteil sollen nach Fertigstellung 5.500 Menschen wohnen und 7.000 Arbeitsplätze verankert sein. Heidelberg zeigt am Gemeinschaftsstand der Metropolregion Rhein-Neckar ein mehrdimensionales Stadtmodell und beantwortet Investment- und Ansiedelungsfragen (C1.130).