Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

HCI und Behringer Harvard realisieren zweites Investment

Die HCI Capital AG und der US-amerikanische Immobilieninvestor Behringer Harvard mit Sitz in Dallas, Texas, haben mit dem Abschluss des Kaufvertrages zum Erwerb eines Büroimmobilien-Portfolios in den Niederlanden die zweite Investition im Rahmen ihres Joint Ventures realisiert.

.

Investitionsgegenstand ist ein Portfolio von sieben Büroimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 24 Mio. Euro. Der Ankauf erfolgte über eine in den Niederlanden gegründete Holding-Gesellschaft mit Sitz in Amsterdam. An dieser Gesellschaft sind Behringer Harvard über die Behringer Harvard Strategic Opportunity Fund II, LP zu 55 % und HCI über die HCI Institutional Funds GmbH zu 45 % beteiligt. Die Holding-Gesellschaft ist zu jeweils 100 % an sieben Objektgesellschaften beteiligt, welche das Eigentum an den Portfolio-Immobilien erwerben werden.

Die Immobilien des Portfolios verfügen insgesamt über 13.160 m² vermietbare Fläche. Sie sind an 22 unterschiedliche Mietparteien mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit der Mietverträge von rd. 2,2 Jahren vermietet. Die Leerstandsquote im Portfolio beträgt gegenwärtig 9,7 %.

Breite regionale Diversifikation des Portfolios
Die Standorte der Objekte befinden sich überwiegend in Nebenlagen kleiner bis mittelgroßer Städte und verteilen sich vom Westen der Niederlande (Rozenburg/Amsterdam-Schiphol) über Amersfoort und Driebergen (bei Utrecht) sowie Zwolle bis nahe der deutschen Grenze (Hengelo) und in den Süden (Eindhoven und Tilburg). Die Immobilien sind jeweils strategisch günstig positioniert und zeichnen sich durch eine sehr gute Anbindung an das niederländische Autobahnnetz bzw. an das Öffentliche Verkehrsnetz aus.

Umfassende Managementleistungen durch die HCI-Gruppe
Die gesamte Projektkoordinierung (u. a. Due Diligence, Ankauf, Finanzierung) erfolgte über die HCI Institutional Funds GmbH. Auch die laufende Betreuung und Verwaltung der Portfolio-Immobilien übernehmen Unternehmen der HCI Gruppe.

Die Objektverwaltung wird von der HCI Vastgoed Management B. V. mit Sitz in Amsterdam erbracht. Die HCI Hanseatische Immobilien Treuhand GmbH ist für das Asset Management verantwortlich. Darüber hinaus wird HCI die Restrukturierung und die mittelfristig geplante Vermarktung der Portfolio-Immobilien übernehmen.

Weitere gemeinsame Investments geplant
HCI und Behringer Harvard planen im Rahmen ihres Joint Ventures weitere Immobilien-Investitionen in Europa (vorwiegend in den Niederlanden, in Deutschland und in Großbritannien). Es ist beabsichtigt, europäische Immobilien u. a. aus den Segmenten Büro, Logistik, Gewerbe, Wohnen oder Hotel zu erwerben, bei denen Restrukturierungsbedarf und somit auch entsprechendes Wertsteigerungspotenzial besteht (Opportunity-Investments) und ein Portfolio von ca. 1 Mrd. Euro zusammen zu stellen.

Mit der Produktgattung „HCI Institutional Funds“ stellt HCI institutionellen Investoren aus Übersee ihre Erfahrungen und Immobilienkompetenzen zu Verfügung und ermöglicht ihnen somit den Markteintritt in Europa. Diese Produktgattung ergänzt die langfristig ausgelegten geschlossenen Fonds der HCI, die primär für europäische Privatinvestoren aufgelegt werden.

Investmentstrategie setzt auf attraktive Eigenkapitalrenditen
Die Strategie dieser Opportunity-Investments basiert auf der Ausnutzung von Marktungleichgewichten, die z. B. aufgrund von Marktverschiebungen während eines Immobilienmarktzyklus’ entstehen. So ist u. a. der Ankauf von Immobilien vorgesehen, die nach evtl. erforderlichen Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie einer Veränderung der Mieterstruktur zu Marktkonditionen vermietet werden können.

Sobald durch Restrukturierungsmaßnahmen im Rahmen eines aktiven Asset Managements ein nachhaltiger Cash-flow aus Mieteinnahmen erzielt wird, sollen die betreffenden Objekte zu marktgerechten Renditen an Core-Investoren (z. B. REIT’s, Versicherungen, Pensionsfonds, Investmentfonds, geschlossene Immobilienfonds oder private Investoren) veräußert werden. Ziel ist die Generierung attraktiver Eigenkapitalrenditen innerhalb von kurz- bis mittelfristigen Investitionshorizonten.