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Zuschlag für neues Wohnbauprojekt in Alt-Laatzen geht an meravis

Die Stadt Laatzen hat dem Investor meravis den Zuschlag zur Bebauung des früheren Baubetriebshofes am „Alten Markt“ in Alt-Laatzen erteilt. Damit konnte sich die Hannoveraner Wohnungsbau- und Immobiliengesellschaft innerhalb des von der Stadt Laatzen durchgeführten, zweistufigen städtebaulichen Auswahlverfahren zur Umnutzung der Fläche gegen fünf Mitbewerber in der Endrunde durchsetzen. Am 18. April hatte meravis seine Entwürfe zur Bebauung des Geländes des ehemaligen Baubetriebshofes dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Feuerschutz und dem Ortsrat Laatzen vorgestellt und auf ganzer Linie gepunktet. Die derzeitigen Planungen des Investors sehen vor, mit den Erschließungsarbeiten im Sommer 2016 zu beginnen.

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Die Umplanungen im Bereich „Alter Markt“ waren möglich geworden, nachdem der Betriebshof seinen alten Standort in Alt-Laatzen verlassen hat. Die Stadt Laatzen kaufte im Jahr 2007 das Gelände der ehemaligen Straßenmeisterei an der Karlsruher Straße, um den Baubetriebshof dort in zentralerer Lage anzusiedeln. Der Umbau und die baulichen Ergänzungen mit viel Eigenarbeit begannen 2012, der Einzug erfolgte zur Jahreswende 2013/2014. Der Baubetriebshof hat im Februar 2014 das Gelände westlich des alten Rathauses in Alt-Laatzen geräumt.


Die Lage des Quartiers zwischen Park und Leineaue.

Leitidee: Anordnung der Gebäude in Hofstrukturen
Insgesamt will meravis, die den Entwurf in Zusammenarbeit mit dem Hannoveraner Architekturbüro Generalplan entwickelt hat, 74 Wohneinheiten auf dem 1,9 ha großen Areal errichten. Dazu sollen dort 48 60 bis 140 m² große Wohnungen sowie 26 Reihenhäuser mit jeweils ca. 140 m² Fläche entstehen und einige der Wohneinheiten werden Möglichkeiten für betreutes Wohnen bieten. Die neuen Wohngebäude gruppieren sich um den denkmalgeschützten Flebbehof herum und orientieren sich so quartiersartig an den Strukturen des historischen Hofes. Der Flebbehof wird saniert und ist als „Kulturscheune“ für eine Galerie oder Ausstellungen mit zusätzlichen gastronomischen Einrichtungen konzipiert.

Bis auf die Sanierung werden nur geringfügige Veränderungen am Baudenkmal vorgenommen. Das Dach bleibt in seiner Form erhalten, ebenso wie die innere Holz-Konstruktion im Scheunenteil. In die Fassade werden einige Fensteröffnungen eingesetzt. Die bisherige Hofstruktur vor dem Flebbehof wird baulich aufgenommen. Es entstehen hier nördlich und südlich des Hofes Wohngebäude, z.T. mit Möglichkeiten für betreutes Wohnen.

„Laatzen bekommt neuen Wohnraum. Die neuen Häuser werden sich architektonisch in die typische Alt-Laatzener Siedlung einfügen. Die nächste gute Nachricht: Der Flebbehof bleibt! Das Konzept von meravis hat uns alle überzeugt.“, freut sich Bürgermeister Jürgen Köhne über die bevorstehende Entwicklung.