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Hanau: Sieben städtische Grundstücke sollen an Baugesellschaft verkauft werden

Mit dem Verkauf von sieben städtischen Wohngrundstücken im Lamboygebiet, in Steinheim und Wolfgang an die Baugesellschaft Hanau soll nach dem Willen von Oberbürgermeister Claus Kaminsky der vorläufige Schlusspunkt unter die Arrondierung der städtischen Wohnungswirtschaft gesetzt werden.

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Der Magistrat spricht sich dafür aus, die Grundstücke samt Objekte mit einer Gesamtfläche von 10.706 m² für 3,3 Millionen Euro an die Baugesellschaft zu veräußern.

1995 hat die Stadt Hanau damit begonnen, ihre Wohnbauten an die Baugesellschaft zu verkaufen, Zweckbauten verblieben in städtischem Eigentum. "Dieser Schritt war und ist notwendig zur Haushaltskonsolidierung", so Kaminsky. "Wohnungswirtschaft ist nicht originäre Aufgabe einer Stadt, sondern muss da verortet sein, wo die Fachleute sitzen."

Damals wie heute ist es dem Oberbürgermeister wichtig, dass die Baugesellschaft mit dem Erwerb stets auch sämtliche Mietverhältnisse übernimmt. Für die Bewohnerinnen und Bewohner der sieben Liegenschaften sei die künftige neue Eigentümerin keine Unbekannte. Die Baugesellschaft ist bereits seit 1987 mit der Verwaltung, Bauunterhaltung und Instandsetzung der Immobilien betraut.

Die Objekte stehen in der Eichenallee 2, der Friedrich-Engels-Straße 8-10, der Friedrich-Fröbel-Straße 9, der Herrnstraße 17-19, der Ludwigstraße 92, der Pfaffenbrunnenstraße 68-70 und Vor der Pulvermühle 10.

Für Flächen, die nach dem Verkauf an die Baugesellschaft auch weiterhin durch die Stadt genutzt werden sollen, beispielsweise die Verwaltungsstelle Vor der Pulvermühle im Stadtteil Wolfgang, sollen entsprechende Nutzungsverträge geschlossen werden.