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Hamburgische AG: Vorstand kündigt weiteres deutliches Wachstum an

Die Aktionäre der Hamburgische Immobilien Invest SUCV AG (Hamburgische AG) befassen sich heute auf der ordentlichen Hauptversammlung mit einer umfangreichen Tagesordnung.

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Rainer Schorr wird zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen
Zur Wahl in den Aufsichtsrat werden Rainer Schorr, Vorstandsvorsitzender der Estavis AG, Berlin, und Michael A. Kremer, Königstein, vorgeschlagen. Zuvor hatten Gerd-Jürgen Pohl und Prof. Dr. Heinz Moll ihren Rücktritt aus dem Aufsichtsrat mit Ablauf der Hauptversammlung erklärt. Damit wird sich das Aufsichtsgremium nach der Neuwahl aus Rainer Schorr, Michael A. Kremer und Rolf Czerwinski zusammensetzen. Im Anschluss an die Hauptversammlung ist geplant, dass Rainer Schorr im Rahmen der Konstituierung zum Vorsitzenden und Michael A. Kremer zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt werden. Damit soll sich das Engagement der Estavis AG als Großaktionär der Hamburgische Immobilien Invest SUCV AG auch in der Besetzung des Aufsichtsrats widerspiegeln.

Da Beschlüsse der außerordentlichen Hauptversammlung vom 19. Februar 2007 angefochten wurden, wird den Aktionären vorgeschlagen, über die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals und den Erwerb eigener Aktien erneut abzustimmen. Aus Sicht des Vorstands der Hamburgische AG sind die bisher vorliegenden Argumente gegen die Beschlussvorlagen der außerordentlichen Hauptversammlung nicht nachvollziehbar. Insofern verbleibe alternativ nur die Möglichkeit, eine gerichtliche Klärung herbeizuführen.

Zudem wird den Aktionären eine Änderung des Geschäftsjahres vom Kalenderjahr auf den Zeitraum 01. Juli bis 30. Juni vorgeschlagen. Demnach soll nun vom 01. Januar bis 30. Juni 2007 ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet werden.

Deutliche Umsatz- und Ertragssteigerungen im Geschäftsjahr 2006
Im Rahmen seines Berichtes wird der Vorstand auf einen sehr erfolgreichen Geschäftsverlauf verweisen. Die Hamburgische AG hat 2006 nach IFRS bei einem Konzernumsatz von 9,63 Mio. Euro ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2,36 Mio. Euro erzielt. Das Nettoergebnis belief sich auf 1,35 Mio. Euro, entsprechend einem Ergebnis je Aktie von 0,81 Euro (unverwässert). Die Marge aus dem operativen Geschäft (EBIT) betrug somit 24,5 %.

Hierbei muss berücksichtigt werden, dass die im Oktober 2006 erfolgte mehrheitliche Beteiligung an der CWI Real Estate AG im Berichtsjahr auf Grund des kurzen Konsolidierungszeitraums nur sehr geringe Ergebnisbeiträge zeigte.

Die weitere Expansion der Hamburgische Immobilien Invest SUCV AG ist durch eine äußerst solide Kapitalausstattung abgesichert. So wies die Gesellschaft zum 31.12.2006 im Konzern bei einer Bilanzsumme von 60,24 Mio. Euro ein Eigenkapital von 24,97 Mio. Euro, entsprechend einer Eigenkapitalquote von 41,1 %, aus.

Im ersten Halbjahr 2007 bereits nah am Ergebnis des Vorjahres
Nach dem jüngsten Portfolioverkauf über ca. 15 Mio. Euro stehen der Hamburgische AG weitere umfangreiche Eigenmittel und freie Finanzierungslinien zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund hält der Vorstand es für denkbar, auch größere Paketkäufe durchzuführen.

„Wir stehen aktuell mit verschiedenen Eigentümern interessanter Wohnungsbestände in Kontakt, können aber noch nicht sagen, wie schnell wir zu einem Abschluss kommen“ so Kai Andritschke, Vorstandssprecher. „Zudem bieten sich uns aber auch ganz erhebliche Chancen aus der Zusammenarbeit mit der Estavis und der CWI. Ich bin davon überzeugt, dass wir dadurch zusätzliches Potenzial für unser Geschäft erschließen können“ so Andritschke weiter.

Im Geschäftsjahr 2007 werden sowohl das eigene starke Wachstum als auch die sehr positive Entwicklung der CWI zu einem weiteren deutlichen Umsatz- und Ergebnissprung führen. So geht der Vorstand davon aus, im laufenden ersten Halbjahr 2007 bereits sehr nah an die Ergebnisse des kompletten Vorjahres heranzukommen, verweist jedoch darauf, dass der Monat Juni noch nicht abgeschlossen ist.

Für das Geschäftsjahr 2007 insgesamt erwarten die Analysten der Warburg-Tochter SES Research GmbH, Hamburg, gemäß einer aktuellen Studie ein EBIT von 9,3 Mio. Euro, ein Nettoergebnis von 3,1 Mio. Euro und ein Ergebnis je Aktie von 1,14 Euro. Für das kommende Geschäftsjahr 2008 wird bei einem Nettoergebnis von 4,0 Mio. Euro ein Ergebnis je Aktie von 1,46 Euro prognostiziert. Der Vorstand der Hamburgische AG teilt die Prognosen der Analysten.

Die Synergien im Verbund mit der Estavis AG und der Tochtergesellschaft CWI Real Estate AG sind hierbei aus Sicht des Vorstands nur teilweise berücksichtigt. So empfiehlt die Estavis AG, ein auf den Portfolio-Handel fokussiertes Immobilienunternehmen, die Hamburgische AG als Investmentmakler und bietet ihren Kunden damit eine professionelle Exit-Möglichkeit.