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Hamburg: Senat kurbelt Wohnungsbau weiter an

Die 2006 von Senat und Wirtschaft gestartete Wohnungsbauoffensive für Hamburg geht weiter: Die Stadt stellt den Wohnungsbauverbänden erneut städtische Flächen für 1.000 Wohneinheiten zu vergünstigten Preisen zur Verfügung. Weitere 1.000 Einheiten werden auf privaten Grundstücken errichtet. Die Wohnungswirtschaft verpflichtet sich, mit dem Bau bis Ende 2009 zu beginnen. Die erste Offensive läuft erfolgreich: Die Verbände haben im Rahmen einer Umfrage der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt im Mai 2007 rund 2.400 Wohneinheiten gemeldet, für die mit dem Bau bis Ende 2007 begonnen wird. Die Bürgerschaft muss der Wohnungsbauoffensive noch zustimmen.

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Senator Axel Gedaschko: „Wir verzichten mit diesem Angebot an die Verbände auf rund 7 Mio. Euro Einnahmen durch Grundstücksverkäufe. Damit setzen wir ein klares Signal an Hamburger Familien. Wir schaffen das Angebot und bieten die Rahmenbedingungen für bezahlbaren Wohnraum in der Stadt. Auch beim Klimaschutz legt die Offensive nach: die Vertragspartner werden ihre Neubauten energetisch optimieren. Dabei gehen sie über die Hamburger Standards zum baulichen Wärmeschutz hinaus.“

Der Senat hat mit dem Regierungsprogramm 2004 – 2008 „Hamburg im Aufwind – die Zukunft der Wachsenden Stadt gestalten“ die Rahmenbedingungen dafür geschaffen, dass Hamburg eine familienfreundliche Großstadt wird. Um dies zu erreichen, muss der Wohnungsbau für Miet- und Eigentumswohnungen der Nachfrage entsprechen.

Beide Wohnungsbauoffensiven haben das Ziel, dass vorwiegend familienfreundliche Geschosswohnungen zeitnah errichtet werden. Um für die Wirtschaft einen Anreiz zu setzen, werden die städtischen Grundstücke zu günstigeren Konditionen verkauft. Bereits zum heutigen Zeitpunkt ist abzusehen, dass das Ziel der ersten Wohnungsbauoffensive, erreicht wird. Die Neubautätigkeit im Geschosswohnungsbau in Hamburg hat sich in 2006 entgegen dem Bundestrend verbessert. Auch durch den Beitrag der Wohnungsbauoffensive konnte ein deutlicher Impuls zur Erhöhung der Wohnungsbaufertigstellungen auf 4.278 Wohneinheiten registriert werden. Zum Vergleich: 2005 lag die Zahl bei 3.251.

Die Kooperation basiert, wie bereits bei der ersten Wohnungsbauoffensive, auf zwei unterschiedlichen Verträgen, die den besonderen Strukturen der Mitgliedsunternehmen Rechnung tragen: Einem Vertrag der Freien und Hansestadt Hamburg mit dem Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) und der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Wohnungsunternehmen (AHW) sowie einem Vertrag der Freien und Hansestadt Hamburg mit dem Landesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Hamburg/ Schleswig-Holstein/Mecklenburg-Vorpommern e.V. (BFW).

Der VNW und die AHW verpflichten sich, bei ihren Mitgliedsunternehmen nachhaltig darauf hinzuwirken, in Hamburg bis Ende 2009 mindestens 1.164 Mietwohnungen neu zu errichten oder mit dem Bau zu beginnen. Davon sind 582 auf städtischen Grundstücken und mindestens 582 auf privaten Grundstücken zu errichten. Baugemeinschaften werden bei den städtischen Flächen in angemessenem Umfang berücksichtigt.

Die durchschnittliche Anfangsmiete darf je nach Verkaufswert eine bestimmte Nettokaltmiete nicht überschreiten.

Der BFW verpflichtet sich bei seinen Mitgliedsunternehmen nachhaltig darauf hinzuwirken, in Hamburg bis Ende 2009 836 Miet- oder Eigentumswohnungen neu zu errichten bzw. mit dem Bau zu beginnen, davon 418 auf Privatgrund und 418 auf städtischen Grundstücken.