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Hamburg hat höhste Branchenvielfalt der fünf deutschen Immobilienhochburgen

Eine herausragende Stärke Hamburgs ist die breite Branchenstruktur der Wirtschaft. Das spiegelt sich am Bürovermietungsmarkt als stabilisierenden Faktor wider. Die hohe Branchenvielfalt sorgt dafür, dass einerseits der Umsatzrückgang in nachfrageschwachen Jahren nicht so stark ausfällt, wie beispielsweise in Frankfurt (der Markt mit der höchsten Branchenkonzentration) und andererseits das Umsatzvolumen in starken Jahren auf breiter Basis fußt. Dies geht aus einer Analyse von Jones Lang LaSalle hervor.

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In einer 10-Jahresbetrachtung stellen die unternehmensbezogenen Dienstleister mit einem Anteil von 13% traditionell die umsatzstärkste Nachfragegruppe dar, gefolgt von der Branche Verlagswesen/ Medien und Industrie mit jeweils 9 %. Rechnerisch verteilt sich die Hälfte des Umsatzes der letzten zehn Jahre auf 5,4 Branchen – in Frankfurt dagegen nur auf 2,3.

„Auch im Konjunkturaufschwung der vergangenen 15 Monate erweist sich die diversifizierte Büroflächennachfrage als tragendes Moment auf dem Hamburger Bürovermietungsmarkt. Etwa Dreiviertel des Umsatzvolumens seit Anfang 2010 entfallen auf neun Branchen“, so Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland. Zum Vergleich: in Frankfurt machen zwei Branchen fast 60% des Büroflächenumsatzes aus.