Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Hamburg: Bezirke und Behörde arbeiten gemeinsam für mehr Wohnungs- und Gewerbebauflächen

Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk, Bezirksamtsleiter Mathias Frommann und der Vorsitzende der Bezirksversammlung Hamburg-Nord Ulrich Grunwald haben am Freitag im Bezirksamt Hamburg-Nord eine Kooperationsvereinbarung über die Schaffung weiterer Flächen für Wohnungs- und Gewerbebau im Bezirk unterzeichnet.

.

„Die Unterzeichung der Zielvereinbarung zwischen dem Bezirk Hamburg-Nord und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt ist eine Premiere für eine neue Form der engen und verbindlichen Zusammenarbeit zwischen Bezirken und Behörde. Mit jedem Bezirk wird künftig konkret vereinbart, welchen Beitrag er für die Entwicklung Hamburgs leisten wird“, sagte die Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk. Die BSU stellt den Bezirken zur Realisierung der in der Zielvereinbarung genannten Projekte im Jahr 2008 zwei Millionen Euro zusätzliche Planungsmittel zur Verfügung.

Im Bezirk Hamburg-Nord werden in den kommenden vier Jahren die planerischen Voraussetzungen für über 2.000 neue Wohneinheiten und 6,4 Hektar neu nutzbarer Gewerbeflächen geschaffen. Um weiterhin eine harmonische planerische Gesamtentwicklung sicher zu stellen, müssen potenzielle Flächen – insbesondere gering genutzte oder brachliegende Gewerbeflächen – ermittelt und einer genauen Analyse unterzogen werden.

Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat unter anderem vier in Barmbek und Winterhude gelegene Areale in einen Maßnahmenkatalog aufgenommen. Weitere Möglichkeiten bietet eine Revitalisierung von wenig oder ungenutzten Gewerbeflächen durch Verdichtung und Flächenoptimierung, wie am Oehleckering.

Die räumliche Verdichtung erfordert den Erhalt von Natur- und Erholungsflächen – auch als Merkmal einer unabdingbaren Aufenthaltsqualität. Daher werden bei allen Entwicklungsaktivitäten Aspekte des Naturschutzes sowie der städtischen Ökologie besonders berücksichtigt. Die Zielvereinbarung ist darum ein weiterer wichtiger Schritt für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Bezirks Hamburg-Nord und erfolgreicher Ausdruck gemeinsam erarbeiteter realistischer Planungsziele im Sinne einer wachsenden Stadt Hamburg.

Bezirksamtsleiter Mathias Frommann: „Diese Vereinbarung markiert eine völlig neue, hohe Qualität der Zusammenarbeit zwischen Fachbehörde, Bezirksamt und Bezirksparlament im Interesse der Stadt.“