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2.400 Ladestationen an FMZs geplant

Hahn und EnBW feiern Eröffnung des HyperHubs

Im Vorfeld der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in München eröffnete die EnBW einen neuen Flaggschiff-Ladepark auf dem Fachmarktareal der Hahn Gruppe in Unterhaching. Der neue Riesen-Schnellladepark in der Parkackerstraße hat laut der EnBW eine wichtige Signalwirkung weit über die Region hinaus.

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E-Mobilität kommt im Alltag der Menschen an – und hierfür hat die Ladeinfrastruktur eine Schlüsselfunktion. Entsprechend zählt das neue Flaggschiff zu den modernsten Ladeparks Deutschlands und ist mit gleich 20 Ladepunkten mit einer Ladeleistung von bis zu 300 kW ausgestattet – dem Maß der Dinge, wenn es um das Hochgeschwindigkeitsladen geht. Im Sinne des Kundenkomforts ist der Park zudem überdacht und klimagerecht mit einer Photovoltaik-Anlage bestückt.

Zukunftsrelevant ist die Mobilitätswende aber auch für den Einzelhandel, weiß Thomas Kuhlmann, CEO der HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG, auf deren Grundstück sich der neue Ladepark befindet. „Das Laden funktioniert im Alltag grundsätzlich anders als das Tanken: Das Fahrzeug lädt, da wo es steht. Das macht Ladeinfrastruktur auch für den Einzelhandel zum Standortfaktor. Die systematische Aufrüstung der deutschlandweit über 140 von uns gemanagten Handelsimmobilien-Standorte mit E-Ladesäulen ist deshalb ein wichtiger Baustein unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, erklärt Kuhlmann.

20 Schnellladepunkte in Unterhaching offiziell eröffnet: (v.l.n.r.): EnBW Personalvorständin Colette Rückert-Hennen, Staatsministerin Kerstin Schreyer, EnBW Politik-Chef Andreas Renner, Thomas Kuhlmann, CEO der HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG Thomas Kuhlmann, EnBW E-Mobilitätschef Timo Sillober und der 1. Bürgermeister von Unterhaching, Wolfgang Panzer Florian Hahn MdL, Staatsministerin Kerstin Schreyer 20 Schnellladepunkte stehen in Unterhaching direkt vor einem Einkaufszentrum. © EnBW; Fotograf: Endre Dulic
Die günstige Lage des Standorts in Unterhaching sowohl im Herzen eines großen Einkaufsareals als auch in direkter Nähe zur A995 und der A8 in Richtung Süden spricht für sich: Hier finden sich viele Geschäfte des täglichen Bedarfs mit großem Supermarkt, Discounter, Bau- und Elektronikmarkt, Schuh- und Sportgeschäften, Garten- und Blumencentern sowie Schnellrestaurants. „Besonders wichtig sind öffentliche Schnelllademöglichkeiten beim Handel für die zahlreichen Städter, die zuhause keine Möglichkeit haben, eine Wallbox anzuschließen“, erklärt EnBW Vorständin Rückert-Hennen. Ebenfalls entscheidend: Mit der verkehrsgünstigen Anbindung an die Autobahnen im Süden von München ist der Standort ideal für Ladestopps bei Fernstreckenfahrten im Dreiländer-Eck Deutschland, Österreich und Tschechien. Gleichzeitig ist er attraktiv für die vielen Münchner*innen, die in die Berge oder nach Italien fahren. Damit stellt er einen wichtigen Knotenpunkt im Ladenetz für den Fernverkehr dar.

Ausgestattet ist der Ladepark mit 20 ultraschnellen HPC-Ladepunkten (High Power Charging). Hier können E-Autos, je nach Fahrzeugtyp, mit bis zu 300 Kilowatt Leistung laden, und das reinen Ökostrom. So lassen sich in nur fünf Minuten bis zu 100 Kilometer zusätzliche Reichweite gewinnen, nach einem Wocheneinkauf von durchschnittlich 30 Minuten ist gar vollgeladen. Der neue Ladepark in Unterhaching ist einer von über 600 Schnellladestandorten, die die EnBW in Deutschland bereits betreibt. Das macht sie zum größten Schnellladenetzbetreiber in Deutschland. Den Ausbau setzt das Unternehmen konsequent fort und investiert dafür bis 2025 jährlich rund 100 Millionen Euro. 2025 will die EnBW so 2.500 Standorte betreiben – mehr als es bei Deutschlands führenden Mineralölunternehmen jeweils Tankstellen gibt.