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Hafenkonferenz Rostock 2008 - "Hafen ist touristischer Knotenpunkt"

Jürgen Seidel

Die Häfen in Mecklenburg-Vorpommern entwickeln sich zu touristischen Knotenpunkten. „Der Kreuzfahrttourismus als Teil der maritimen Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern wächst seit Jahren“, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Dienstag bei der zweiten Rostocker Hafenkonferenz. „Davon können Rostock und ganz Mecklenburg-Vorpommern künftig noch mehr profitieren.“ Im maritimen Tourismus wird in Mecklenburg-Vorpommern ein beträchtlicher Teil des touristischen Gesamteinkommens erwirtschaftet. Dieser Bereich verfügt jährlich über einen Umsatz von 170 Mio. Euro und beschäftigt etwa 7.000 Menschen, Tendenz steigend.

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Organisiert wurde die Veranstaltung von der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock mit den Partnern AIDA Cruises, Scandlines und dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern. „Schon daran kann man die wachsende Bedeutung des maritimen Tourismus in der Hafenwirtschaft und die gute Zusammenarbeit der Beteiligten erkennen“, sagte Seidel. „Das zahlt sich im Tourismus aus und bringt der Region Arbeitsplätze. Immer mehr Menschen suchen das Erlebnis auf See und nutzen dabei auch gerne Angebote von Kreuzfahrtanbietern und von Fährreedereien.“

Rostock-Warnemünde konnte in diesem Jahr 210.000 Kreuzfahrtpassagiere begrüßen. 31 Schiffe liefen die beiden Terminals insgesamt 116 mal an. „Damit ist Rostock-Warnemünde der führende Kreuzfahrthafen in Deutschland, eine international anerkannte Adresse“, sagte Seidel. „Die Kreuzfahrttouristen - viele davon aus den USA und Großbritannien - gehen nicht nur gerne an Land einkaufen. Sie genießen auch das Flair in Warnemünde und entdecken zunehmend die Rostocker Innenstadt und die Umgebung.“ Kreuzfahrttouristen und Crewmitglieder gaben während der Kreuzfahrtsaison 2007 rund 6 Mio. Euro in Rostock und der Region aus.

In Rostock befindet sich auch Deutschlands Branchenprimus AIDA Cruises mit 450 Mio. Euro Jahresumsatz (2007). 260.000 Passagiere buchen hier jährlich, jeder dritte Deutsche der Urlaub auf See macht, ist Gast bei AIDA.

Positive Entwicklungen verzeichnet auch der Fährpassagierbereich der Reedereien Scandlines und TT-Line. Danach stieg in Rostock die Anzahl der Passagiere von 1,8 Mio. in 2000 auf 2,6 Mio. in 2007.

„Wir müssen die touristische Zusammenarbeit im Ostseeraum weiter stärken. Um vorhandene internationale Entwicklungspotentiale stärker auszuschöpfen müssen wir auf Drittmärkten den Fokus der internationalen Öffentlichkeit viel stärker auf diese Destination richten“, sagte Seidel. Am 1. und 2. Oktober findet dazu der erste Ostsee-Tourismusgipfel als Auftaktveranstaltung für derartige Kooperationen statt.