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Häusser-Bau erwirbt ehemalige Westfalen-Bank in Bochum

Die in Bochum ansässige Unternehmensgruppe Häusser-Bau hat die ehemals durch die Westfalen-Bank genutzten Immobilien an der Ecke Kortumstraße 60-62/Ecke / Huestraße in bester Einkaufslage der Bochumer Innenstadt erworben.

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Das Objekt befindet sich am Kreuzungspunkt der Fußgängerzonen Kortumstraße und Huestraße und wird nach Neuentwicklung durch die Häusser-Bau eine Gesamtfläche von rund 13.650 m² aufweisen, von denen etwa 3.380 m² als Verkaufsfläche über zwei Ebenen dem Einzelhandel zur Verfügung gestellt werden sollen. Mit der Planung des Umbaus wurde das renommierte Düsseldorfer Architekturbüro RKW Rhode Kellermann Wawrowsky beauftragt. Das Projektvolumen in Bochum beträgt rund 35 Mio. Euro; den Kaufvertrag für das Gebäudeensemble vermittelte das Maklerunternehmen Brockhoff & Partner.

Die Unternehmensgruppe Häusser-Bau beabsichtigt, die insgesamt drei Baukörper, die aus unterschiedlichen Baujahren resultieren, unter dem Namen “Kortum-Karree“ als Büro- und Geschäftshaus zu vermarkten.

Thorsten Heckendorf, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe, verweist hinsichtlich der Gründe für den Ankauf des Gebäudeensembles nicht nur auf die Filetflächen für den Einzelhandel in dem dominanten Eckgebäude an der Ecke Kortumstraße / Huestraße. „Auch die Einzelhandelsflächen an der Huestraße werden hochattraktiv gestaltet, so dass diese ihre ursprüngliche Funktion als Bochumer Niveau- und Luxuslage wieder gewinnen kann. Städtebaulich sei dies als ebenso wichtig einzustufen wie der Erhalt und die Modernisierung des attraktiven Gebäudetraktes als Bürogebäude.

In unmittelbarer Nähe der Hauptkundenströme und des revitalisierten Kortum-Kaufhauses mit Saturn als neuem Hauptmieter ist das Kortum-Karree auch für Büromieter infrastrukturell bestens angebunden. Das öffentliche Verkehrsnetz ist über die nur 150 Meter entfernte U-Bahn-Station und den rund 400 Meter entfernten Hauptbahnhof zu erreichen. Zum Gebäude gehören auch rund 90 Stellplätze, die bei Bedarf durch eine öffentliche Tiefgarage mit mehr als 5.000 Stellplätzen ergänzt werden.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt, so Heckendorf, befinde man sich in einem intensiven und engen Abstimmungsprozess mit der Stadt Bochum. Nach Erteilung der Baugenehmigung kalkuliert Heckendorf mit einer Umbauzeit von etwa drei Monaten für die Büros. Für die Bauzeit der Einzelhandelsflächen müsse man mit rund zwölf Monaten rechnen, da im Erdgeschoss deutlich aufwändiger umgebaut und neugestaltet werde, um den Zugang zu den Einzelhandelsflächen stufenfrei zu gestalten, was bislang nicht der Fall sei.

Das Gebäude wird nach Angaben Heckendorfs mit einer hochwertigen Naturstein- und Glasfassade ausgestattet. Die Büroflächen in den oberen Geschossen erhalten teilweise großzügige Terrassenflächen. Insgesamt, so Thorsten Heckendorf abschließend, werde die Bochumer Innenstadt, von der Neugestaltung dieses Abschnittes erheblich profitieren. Er sei davon überzeugt, dass es gelingen werde, attraktive Mieter auch für die Einzelhandelsflächen an der Huestraße zu gewinnen. Die derzeitig geführten Gespräche jedenfalls ließen keinen anderen Schluss zu.