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GWB mit leichtem Aufwind im Jahr 2010

Mit leichten Steigerungen bei den Umsatzerlösen und im operativen Ergebnis hat die GWB das Jahr 2010 gemeistert. Die Steigerung der Umsatzerlöse des Konzerns konnte aufgrund des Verkaufs eines Objekts aus dem Portfolio erzielt werden. Auch das operative Ergebnis hat sich auf 0,7 Mio. Euro verbessert.

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Zur Sicherung der Liquidität hat das Unternehmen im März 2010 eine Kapitalerhöhung durchgeführt, aus der dem Unternehmen Bruttoemissionserlöse in Höhe von rund 1 Mio. Euro zuflossen.

Die Umsatzerlöse der GWB beliefen sich im Geschäftsjahr 2010 auf 21,3 Mio. Euro und haben sich damit gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Mio. Euro erhöht. Ursächlich für diese Steigerung war der Verkauf des Objekts Wuppertal, der zu einem Erlös von 12,4 Mio. Euro geführt hat. Die Mieteinnahmen sind mit rund 7,6 Mio. Euro (Vorjahr: rund 8,9 Mio. Euro) in den Umsatzerlösen
enthalten. Das Nettoergebnis 2010 beläuft sich auf -2,9 Mio. Euro (Vorjahr: -8,9 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) hat sich im Vorjahresvergleich von -7,2 Mio. Euro auf 0,7 Mio. Euro verbessert.

'Erfreulicherweise ist es uns gelungen, das größte Projekt unserer Unternehmensgeschichte, die Postgalerie Speyer, durch neue Partnerschaften mit finanzstarken Unternehmen finanziell abzusichern. Inzwischen wurde mit dem Bau begonnen [Baustart für die Postgalerie Speyer]. Außerdem haben wir die Projektgesellschaft des im Bau befindlichen Objekts Bremerhaven verkauft. Auf Honorarbasis werden wir das Objekt nun wie geplant umsetzen,' so Dr. Norbert Herrmann, Vorstandsvorsitzender der GWB Immobilien AG. 'Trotzdem hat das Jahr 2010 nicht die Ergebnisse gebracht, die wir angestrebt hatten. Der Ausfall von zwei wichtigen Investoren im Geschäftsjahr 2009 wirkt weiter nach.'

Die GWB beabsichtigt, sich künftig verstärkt der Projektentwicklung zu widmen und neue Projekte anschließend zu verkaufen, so das Unternehmen. Auch die Entwicklung von kleineren Einkaufszentren wird wieder im Fokus der Aktivitäten stehen. Hier besteht vor allem in vielen kleineren und mittleren Städten weiterhin großes Potenzial. Zur Absicherung der Finanzierung neuer Projekte soll auch künftig verstärkt mit Investoren zusammengearbeitet werden.

Außerdem beabsichtigt der Vorstand der GWB als weiteres Standbein den wachstumsstarken Bereich Wohnimmobilien zu erschließen: In diesem Zusammenhang wäre auch eine Akquisition denkbar. Das neue Segment 'Gesundheitszentren' hat sich bereits sehr vielversprechend entwickelt:
Nach der erfolgreichen Planung und Errichtung der Praxisklinik Lübeck Travemünde und des Ärzte- und Rehazentrums in Bremerhaven werden in Kürze weitere Projekte in Wolfsburg und Heppenheim folgen.