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GWB Immobilien AG baut Immobilienportfolio weiter aus

Die GWB Immobilien AG hat mit dem Kauf der Objekte Lübeck, Hage, Wuppertal und Nürnberg ihre im Zuge des Börsengangs 2006 geäußerten Pläne zum Aufbau ihres Portfolios im ersten Quartal 2007 umgesetzt. Der Einkaufswert dieser Objektkäufe beträgt rund 66,1 Mio. Euro. Durch Zukauf weiterer Objekte bis Mitte 2008 strebt die GWB ein Gesamtvolumen in Höhe von 120 Mio. Euro an. Revitalisierungobjekte sorgen für höhere Margen. Die Neubau-Pipeline wuchs trotz Objektverkäufen auf 200 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote stieg auf 42,4 Prozent.

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Die GWB Immobilien AG erzielte im ersten Quartal 2007 Umsatzerlöse in Höhe von 1,8 Mio. Euro, nach Umsatzerlösen von 18,5 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die beiden Quartale sind jedoch nicht miteinander vergleichbar, da die Umsätze aus Revitalisierungsobjekten in 2007 erst bei deren Verkauf bilanziert werden dürfen: Nach den IFRS-Vorschriften hatten im 1. Quartal 2006 die Grundstückswerte und anteilige Baukosten der Objekte Bamberg und Berlin zu einem Ausweis von Umsatzerlösen inklusive Mieteinnahmen in Höhe von 18,5 Mio. Euro geführt.

Im Unterschied zu 2006 werden die von der GWB geplanten Umsatzerlöse für 2007 dagegen im Wesentlichen aus Verkaufserlösen von revitalisierten Objekten sowie aus Mieterlösen generiert, so dass die damit erzielten Umsätze erst im weiteren Jahresverlauf sichtbar werden. Die Mieterlöse belaufen sich im 1. Quartal 2007 auf rund 1,6 Mio. Euro, nach 0,2 Mio. Euro im Vorjahresquartal.

Aufgrund des erst im Jahresverlauf entstehenden Umsatzwachstums beträgt das EBIT -215.000 Euro, nach -402.000 Euro im 1. Quartal 2006. Das Periodenergebnis verbesserte sich ebenfalls gegenüber dem Vorjahresquartal und stieg von -801.000 Euro auf -617.000 Euro. Die Finanz- und Vermögenslage der GWB ist weiterhin positiv: Die liquiden Mittel haben sich aufgrund der im ersten Quartal 2007 erfolgten Gewinnrealisierung der Objekte Bamberg und Berlin auf 17,6 Mio. Euro, nach 9,7 Mio. Euro im Vorjahr, noch einmal deutlich erhöht. Die Eigenkapitalquote konnte gegenüber dem vorangegangenen Quartal von 32,7 Prozent (Stand 31.12.2006) auf 42,4 Prozent gesteigert werden.

Die GWB Immobilien AG konzentriert sich weiterhin auf die Entwicklung und den Neubau von Einzelhandelsobjekten, auf den Erwerb und die Revitalisierung von bestehenden Shopping Centern sowie auf die Generierung von Mieten aus dem Aufbau eines Handelsimmobilien-Portfolios.

Dr. Norbert Herrmann (Bild l.), Vorstandsvorsitzender der GWB Immobilien AG, erläutert dazu: "Unsere Pipeline für neue Objekte umfasst zurzeit 15 Standorte mit einer Mietfläche von ca. 102.000 m², deren Realisierung wir im Zeitraum 2007 bis 2009 planen. Das entspricht einem Investment von mehr als 200 Mio. Euro. Zudem führen wir Verhandlungen über den Erwerb von bestehenden Objekten und Portfolios, so dass wir uns auch in diesem Bereich immer stärker entwickeln werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund planen wir, einen zweiten Schritt der Kapitalerhöhung vorzubereiten um damit die Basis für weiteres Wachstum zu schaffen."

Die GWB Immobilien AG ist seit dem 4. Oktober 2006 börsennotiert. Im Rahmen der Börseneinführung erzielte das Unternehmen einen Emissionserlös von 17,6 Mio. Euro. Dabei kamen 1.410.000 Aktien aus einer Kapitalerhöhung zum Verkauf.