Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Gütesiegel „Sicher Wohnen in Hessen“ verliehen

Innenminister Volker Bouffier und Dr. Rudolf Ridinger, Verbandsdirektor des Verbandes der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW Südwest), haben heute dem Wohnpark „Zehntenhof“ in Schierstein das Gütesiegel „Sicher wohnen in Hessen“ verliehen. Der Wohnpark ist ein Modernisierungsprojekt der Gemeinnützigen Bau- und Siedlungsgesellschaft Wiesbaden (GENO 50).

.

„Dieses Projekt zeigt vor allem die Vielfalt der Möglichkeiten für mehr Sicherheit beim Wohnen“, betonte der Minister. Der Wohnpark sei damit, wie die Initiative insgesamt, ein wichtiger Beitrag zu den erfolgreichen Bemühungen des Landes zur Verbesserung der Sicherheitsarchitektur in Hessen. Die Initiative sei bundesweit einmalig, da sie die Sicherheit nicht rituell beschwöre, sondern konkrete Maßnahmen ausgelöst würden, so Bouffier weiter.

Ergänzend wies Ridinger bei der Preisverleihung darauf hin, dass sicheres Wohnen nicht nur durch einbruchhemmende Fenster und Türen, sondern weit darüber hinaus auch durch geeignete Verbesserungen im Wohnumfeld und beim Wohnmanagement möglich ist. Das Projekt in Wiesbaden nutze dabei das komplette Instrumentarium. Dazu zählen die Vermeidung von nicht einsehbaren „dunklen Ecken“ sowie die Bemühungen zur Aktivierung von Nachbarschaften, um die sich von der Wohnungsgenossenschaft eingesetzte Ansprechpartner besonders kümmerten.

Dies erhöhe die nachbarschaftliche soziale Kontrolle. „Die Bewohner fühlen sich durch solche Maßnahmen sicherer und dabei keineswegs eingezäunt. Sicheres Wohnen ist gekennzeichnet durch einen Wohlfühlfaktor“, betonte Ridinger.

Innenminister Bouffier hob hervor, dass die Aktion „Sicher Wohnen in Hessen“ einen Schwerpunkt auf die Kriminalprävention legt. „Die Vermeidung von Tatgelegenheiten, die Verhinderung von Straftaten muss das Ziel aller Bemühungen sein. Wir möchten, dass die Bürgerinnen und Bürger gar nicht erst zu Opfern werden.“ Deshalb sei es erforderlich, so der Minister weiter, dass die Verantwortlichen früh ansetzen und sich, wie bei dem heute ausgezeichneten Projekt geschehen, schon zu Beginn der Planung mit den Sicherheitsexperten der Polizei an einen Tisch setzen und sich beraten lassen. „So können sinnvolle bauliche Maßnahmen bereits bei der Planung berücksichtigt und optimal umgesetzt werden“.

Bei dem Wohnpark Zehntenhof wurden im Rahmen der Modernisierungsmaßnahmen schon bei der Planung gestalterische und bauliche Maßnahmen berücksichtigt, die die Sicherheit der Häuser erhöhen und sich positiv auf Sicherheitsgefühl der Bewohnerinnen und Bewohner auswirken. Besonderer Wert wurde zudem auf die Einbruchsprävention gelegt. Im Rahmen der Initiative werden Projekte ausgezeichnet, die als beispielhaft für andere Wohnquartiere gelten können.