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Grundsteinlegung für Plastic Logic-Fabrik in Dresden

Im weltweiten Wettlauf der Standorte hat wieder einmal Europas führender Forschungs- und Mikroelektronikstandort Dresden das Rennen gemacht. Der jüngste Erfolg: Gerade lässt die britische Plastic Logic Limited, eine Ausgründung der Universität Cambridge, zwischen der Chipfabrik von AMD und dem Flughafen Dresden eine Produktionsstätte für insgesamt 96 Mio. Euro errichten. In der Fabrik wird ab 2008 eine neue Generation flexibler Displays, die so genannten „elektronischen Papier-Displays“ (E-Paper-Displays), weltweit erstmals serienmäßig hergestellt.

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Am heutigen 23. Mai fand die Grundsteinlegung statt – in Anwesenheit des Staatssekretärs im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Engelbert Lütke Daldrup, des Staatsministers für Wirtschaft und Arbeit des Freistaates Sachsen, Thomas Jurk, sowie von Bürgermeister Dirk Hilbert, Beigeordneter für Wirtschaft der Landeshauptstadt Dresden, Dr. John Mills, Geschäftsführer, Plastic Logic GmbH, und Dr. Volkmar von Obstfelder, Vorsitzender der Geschäftsführung, TLG Immobilien GmbH.

Im Dresdner Airportpark errichtet die TLG Immobilien GmbH im Auftrag von Plastic Logic einen 8.500 m² großen Gebäudekomplex mit Produktionshalle und Büroflächen. Die Fertigstellung der Produktionshalle ist für August 2007 geplant. Der Bürotrakt sowie der Reinraum sollen im Dezember 2007 übergeben werden. Die Plastic Logic GmbH übernimmt die Fabrik als Leasingnehmer. Mit 140 Mitarbeitern sollen bereits 2008 mehr als eine Million Displays produziert werden. Die leichten, biegsamen und besonders stromsparenden Bildschirme ermöglichen völlig neue Anwendungen, wie beispielsweise elektronische Bücher und elektronische Zeitungen. Das dünne und robuste E-Paper vereint dabei die Vorteile von Computerbildschirm und Papier. Im Jahr 2010 rechnen Experten bereits mit einer weltweiten Nachfrage von 41,6 Mio. Einheiten.

Zur Grundsteinlegung erklärte der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Engelbert Lütke Daldrup: „Ostdeutschland ist attraktiv für ausländische Investoren. Das zeigt das Engagement des englischen Unternehmens Plastic Logic in Dresden. Dieser Standort stellt damit erneut seine Attraktivität und Kompetenz im Mikroelektronik-Sektor unter Beweis. Es ist das erklärte Ziel der Bundesregierung, durch eine Intensivierung der Investorenwerbung die wirtschaftliche Dynamik in den neuen Bundesländern weiter zu unterstützen und so die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen zu fördern. Vor diesem Hintergrund ist die Fusion des Industrial Investment Council mit Invest in Germany zu einer erfolgreichen Gesellschaft für Investorenansiedlung und Standortwerbung der richtige Schritt, um auch zukünftig im internationalen Vergleich weiter bestehen zu können“.