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Grundsteinlegung für das neue Marburger Partikeltherapie-Zentrum

Am Standort Lahnberge der Universitätsklinik Marburg haben heute Vertreter des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, der Universitätsstadt Marburg, des Fachbereichs Medizin der Philipps-Universität Marburg, der Rhön-Klinikum AG und der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH den Grundstein für das neue Marburger Partikeltherapie-Zentrum gelegt. Auf dem zwischen dem Heizkraftwerk und den Kliniken liegenden Baufeld entsteht in den kommenden Jahren ein neues medizinisches Hightech Zentrum: die Außenmaße werden ca. 100 mal 70 Meter betragen, die Investitionssumme in Bau, Medizintechnik und Ausstattung beläuft sich auf rund 120 Mio. Euro.

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Der Oberbürgermeister der Universitätsstadt Marburg, Egon Vaupel, hob in seinem Grußwort die Bedeutung des Bau- und Investitionsprojekts für die Stadt Marburg hervor: „Hier entsteht ein Zentrum moderner Medizin, das deutschlandweit Beachtung finden wird. Nicht nur die Bau- und Dienstleistungsaufträge in dreistelliger Millionenhöhe, sondern auch die hier direkt und indirekt geschaffenen Arbeitsplätze beleben die Universitätsstadt Marburg und das Umfeld.“

Die Rhön-Klinikum AG hatte sich im Zuge der Privatisierung der Universitätskliniken Gie-ßen und Marburg GmbH verpflichtet, umfangreiche Investitionen an beiden Standorten zu täti-gen: So wird in Gießen für mindestens 170 Mio. Euro ein zentraler Neubau für die somati-schen Fächer entstehen: der erste Bauabschnitt dazu ist bereits sichtbar fortgeschritten.

Am Standort Marburg wird auf den Lahnbergen eine Ergänzung der Behandlungsmöglichkeiten geplant: So sollen in dem rund 90 Mio. Euro teuren Anbau insbesondere Fachdisziplinen, die heute noch am Standort Lahntal und Ortenberg untergebracht sind, integriert und die tages-klinischen Versorgungsmöglichkeiten verbessert werden. Über die Investitionen in Kranken-hausneubauten hinaus hatte sich die Rhön-Klinikum AG verpflichtet, ein modernes Zentrum für Partikeltherapie zu etablieren.