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Grundsteinlegung auf dem Campus Westend in Frankfurt

Mit der Grundsteinlegung für das neue Institutsgebäude für die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sind jetzt alle vier Teilprojekte der ersten Ausbaustufe auf dem Campus Westend der Frankfurter Universität im Bau. Wissenschaftsminister Udo Corts und Finanzminister Karlheinz Weimar haben gemeinsam mit Universitätspräsident Prof. Dr. Rudolf Steinberg, Vertretern der Fachbereiche und dem Frankfurter Dezernenten für Kultur und Wissenschaft, Prof. Dr. Felix Semmelroth, das Startsignal für den Neubau gegeben.

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Die Bauprojekte sind Teil des kürzlich vorgestellten Landesinvestitionsprogramms HEUREKA (HochschulEntwicklungs- und Umbauprogramm: RundErneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen). Mit Gesamtkosten von rund 59 Millionen Euro sei das neue Institutsgebäude der größte der vier Landesbauten der ersten Ausbaustufe auf dem Campus Westend, die ein Investitionsvolumen von zusammen zirka 125 Millionen Euro umfasse, erklärte Finanzminister Weimar.

Das Gebäude für die beiden größten und nachfragestärksten Fachbereiche der Universität, die Rechtswissenschaft und die Wirtschaftswissenschaften, wird nach dem Entwurf des Architekturbüros Thomas Müller Ivan Reimann errichtet. Wissenschaftsminister Corts sagte, auf 30.000 m² Brutto-Grundfläche würden 2.500 hochmoderne Arbeitsplätze in flexiblen Bürostrukturen gebaut sowie eine zu einem Studienzentrum weiterentwickelte gemeinsame Bereichsbibliothek. Der Neubau zeichne sich durch eine hohe Aufenthaltsqualität aus und biete mit neuester Medientechnik ausgerüstete Seminar- und Gruppenräume für 8.000 Studierende und fast 500 Wissenschaftler einschließlich Verwaltungspersonal.

Der Wissenschaftsminister hob hervor, dass sich die einzelnen Projekte der ersten Ausbaustufe – neben dem Institutsgebäude das House of Finance, das Hörsaalgebäude und der Casinoanbau sowie das Studierendenwohnheim der evangelischen und katholischen Kirche – bei aller architektonischen Eigenständigkeit mit dem dominanten Poelzig-Bau zu einem harmonischen Ensemble in einer Parklandschaft zusammenfügen. „Die Einzelentwürfe sind trotz unterschiedlicher Architektur an der übergeordneten Vision des Campus ausgerichtet und repräsentieren eine städtebauliche Gesamtkonzeption, die der Universität an ihrem neuen Entwicklungsstandort eine identitätsstiftende und unverwechselbare Adresse geben wird“, sagte Corts.

Die Universität wird sich nach seinen Worten aber nicht nur in ihrer Infrastruktur wesentlich verändern, sondern auch in ihrer Rechtsform und Stellung innerhalb des Landes. Mit der im Rahmen der Novellierung des Hessischen Hochschulgesetzes vorgesehenen Umwandlung in eine Stiftungsuniversität des öffentlichen Rechts werde die Universität künftig mehr Autonomie erhalten, ohne dass damit für sie wirtschaftliche Risiken verbunden wären. Die Landesregierung erhoffe sich von diesem Schritt nicht zuletzt auch eine weitere Verbesserung der finanziellen Rahmenbedingungen.