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Grundstein für Mineralwolle-Dämmstoffwerk in Bernburg gelegt

Die Schwenk Dämmtechnik GmbH & Co. KG, eine Tochtergesellschaft der Schwenk Zement KG, wird sich am Standort Bernburg neu ansiedeln. Geplant ist die Neuerrichtung eines Dämmstoffwerkes zur Herstellung von Glaswolle. Die Schwenk Zement KG betreibt bereits ein Zementwerk in Bernburg.

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Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, legte am 2. Juli 2008 den Grundstein für eine Investition der Schwenk Dämmtechnik am Standort Bernburg.

Bundesminister Glos würdigt das Engagement der Unternehmensgruppe SCHWENK in Sachsen-Anhalt: "Mit dieser neuen Ansiedlung verstärkt SCHWENK seine Aktivitäten am Industriestandort Bernburg weiter. Es ist ein positives Zeichen für die Zukunftschancen in den neuen Bundesländern."

Das Unternehmen errichtet ein Dämmstoffwerk zur Herstellung von Mineralwolle mit einem Investitionsvolumen von ca. 120 Mio. Euro. Das Vorhaben wird mit 22,5 Mio. Euro im Rahmen der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Mit der Inbetriebnahme der Produktionsstätte werden ca. 180 neue Arbeits- sowie neue Ausbildungsplätze geschaffen.

Michael Glos betont: "Konsequentes Energiesparen funktioniert nur, wenn wir den Gebäudesektor einbeziehen. Gebäude haben mit mehr als 40 % einen erheblichen Anteil am gesamten Energieverbrauch. Mit verbesserter Dämmung der Gebäude lassen sich Energiekosten einsparen. Das schont den Geldbeutel der Bürger und vermindert den C02-Ausstoß." Angesichts des weltweit steigenden Energiehungers und der explodierenden Preise für Öl und damit auch für Gas steht Energiesparen ganz oben auf der politischen Agenda. Minister Glos weiter: "Wir müssen das Energiesparen fördern. Neue Gebäude sollten eine möglichst sparsame Energiebilanz aufweisen. Im Gebäudebestand sollten die Möglichkeiten zur Energieeinsparung mobilisiert werden. Darauf zielt die Novelle der Energieeinsparverordnung, die als Teil des Integrierten Energie- und Klimapaketes am 18. Juni von der Bundesregierung beschlossen wurde. Die Maßnahmen zur Energieeinsparung müssen sich rechnen. Nach der BDI-Klimastudie sind knapp 90 % der C02-Vermeidungshebel im Gebäudebereich wirtschaftlich. Diese gute Nachricht muss nun in die Köpfe der Beteiligten."

Der Minister hebt hervor, dass das Zieldreieck aus Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit die Leitschnur für die Energiepolitik seines Hauses sind. Dabei darf der Klimaschutz Wirtschaft und private Verbraucher nicht überfordern und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Industrie nicht beeinträchtigen.

Bundesminister Glos ergänzt: "Ich setze mich dafür ein, dass wir zur Energieerzeugung alle Technologien, gerade die kostengünstigen, nutzen. Wir brauchen deshalb neue Netze und vor allem neue, saubere Kohlekraftwerke. Und wir sollten uns auch nicht aus ideologischen Gründen den Rückgriff auf die Kernenergie versperren. Nicht Zwangsmaßnahmen und ordnungsrechtlicher Aktionismus, sondern attraktive Anreize und wirtschaftlich vernünftige Maßnahmen bringen den Klimaschutz voran."