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Imagegewinn und Kosteneinsparung

Grünen Büro- und Gewerbeimmobilien gehören die Zukunft

Knapp neun von zehn Experten finden, dass die Themen Energieeffizienz und grüne Immobilien im Bereich Gewerbe- und Büroimmobilien für potenzielle Mieter eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Weil der Flächenbedarf in A-Städten wie München so gravierend ist, sagen 40 Prozent, dass sich nicht-energieeffiziente Gewerbeimmobilien nach wie vor gut vermarkten lassen. Das geht aus dem aktuellen Gewerbeimmobilien-Barometer hervor, das regelmäßig anlässlich der Schwaiger Makler Lounge unter Münchens Objektvermittlern erhoben wird.

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Der Erfolg von ressourcenschonenden Gebäuden wird der Umfrage zufolge durch zwei Aspekte bedingt: Imagegewinn und Kosteneinsparung spielen aufseiten der Nachfrager eine zunehmende Rolle. Mehr als acht von zehn Experten sind davon überzeugt, dass Unternehmen mit einen Imagegewinn rechnen, wenn das Büro beziehungsweise Geschäft in einer grünen Immobilie untergebracht ist. 71,5 Prozent gehen davon aus, dass Unternehmen bevorzugt energieeffiziente Gebäude mieten, weil sie sich dadurch Bewirtschaftungs- und Energiekosten sparen.

„Das Bewusstsein für energieeffiziente Immobilien nimmt im Zuge der Klimadebatte stetig zu und wird in den kommenden Jahren nicht nur von politischer Seite ein zentrales Thema, sondern auch gesellschaftlich verstärkt postuliert werden. Warum sollte nur die Autoindustrie nachrüsten, wenn der Immobiliensektor für 40 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich ist?“, konstatiert Michael Schwaiger, CEO der Schwaiger Group.

Wertsteigerung und verbesserte Vermarktungschancen
Ein Investment in nachhaltige Immobilien verspricht für Bauherren und Investoren zudem finanzielle Vorteile. Die befragten Marktexperten erklären unisono, dass sich Immobilien, die ihren Energiebedarf aus erneuerbaren Energien wie Photovoltaik oder Geothermie speisen, besser vermarkten lassen. 86 Prozent sind ferner der Meinung, dass Büro- und Gewerbeimmobilien eine Wertsteigerung durch Zertifizierungen wie LEED erfahren. Schwaiger: „Investitionen in nachhaltige Gebäudestrukturen sind nachhaltige Geldanlagen, weil sie zukunftsorientiert sind. Immobilien, die die zunehmenden Standards in puncto Energieeffizienz nicht erfüllen, werden bald schon vom Markt verschwinden.“

ÖPNV-Anbindung wichtiger als nachhaltige Baumaterialien
„Mit Blick auf die Vermarktung von Immobilien wird die ÖPNV-Anbindung nach Auffassung der Makler weiterhin als besonders wichtiger Faktor wahrgenommen – noch vor dem Einsatz von nachhaltigen Baumaterialien, Energie aus erneuerbaren Quellen oder LEED-Zertifizierung. Wir gehen allerdings davon aus, dass sich die Nachfrage nach nachhaltigen Gebäuden in den kommenden Jahren der von nachhaltigen Mobilitätsformen angleichen wird“, sagt Michael Schwaiger, CEO der Schwaiger Group.