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Groth Gruppe und Sahle Wohnen wollen 2.000 Wohnungen in Wolfsburg stemmen

Auf der Liste der dynamischsten Städte Deutschlands des Instituts der Deutschen Wirtschaft belegt Wolfsburg seit 2013 vordere Plätze, 75.000 regelmäßige Berufspendler hat die Stadt selbst gezählt - und mit dem Masterplan Wohnen & Bauen 2020 eine Initiative aufgelegt, mit der 6.000 Wohneinheiten geschaffen werden sollen. Um zu verhindern, dass Wohnraummangel zur Entwicklungsbremse wird. Für das geplante Neubaugebiet zwischen den Ortsteilen Nordsteimke und Hehlingen hat nun die Berliner Groth Gruppe im Schulterschluss mit der Sahle Wohnen aus Greven ihren Hut in den Ring geworfen: Mindestens 2.000 der dort avisierten 3.000 Wohnungen möchten die beiden Entwickler realisieren. Medienberichten zufolge mit einem Investitionsvolumen von 700 Millionen Euro.

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Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide gaben sich angesichts dieser Ankündigung überaus erfreut. „Von einigen Seiten wird immer noch bezweifelt, dass Wolfsburgs Wachstum weiter geht. Nun zeigt sich einmal mehr, dass nicht nur wir davon überzeugt sind, dass sich eine Investition in Wolfsburg lohnt. Für die 5.000 gelisteten Wohnungssuchenden und die weiteren 3.800 registrierten Interessenten für Baugrundstücke fehlen uns weiterhin Tausende Wohneinheiten“, so Mohrs. Bereits am 21. Juni wird der Rat der Stadt darüber entscheiden, ob eine Rahmenvereinbarung mit dem Investor festgezurrt wird. Das ausgesuchte Neubaugebiet soll in mehreren Bauabschnitten zwischen Nordsteimke und Hehlingen im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Boden gestampft werden - auf der 150 Hektar zählenden Fläche wachsen aktuell mehr oder weniger nur Grashalme.


Die Groth Sahle Projektentwicklung GmbH & Co.KG (vertreten durch v.l.: Antonia Kinze, Henrik Thomson, Friedrich Sahle und Klaus Groth) würden gerne mit der Stadt Wolfsburg (vertreten durch v.l. Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide) das Neubaugebiet zwischen Nordsteimke und Hehlingen entwickeln.

Grundsätzlich sind fünf Quartiere vorgesehen, die aber alle an die bestehende Bebauung angebunden werden sollen. Groth und Sahle wollen Miet- und Eigentumswohnungen bauen und parallel Areal für Reihen-, Einfamilien- und Doppel-Häuser entwickeln. Die Stadt ist mit weiteren 400 Wohneinheiten mit von der Partie, die eventuell in Kooperation mit anderen Investoren realisiert werden sollen. Die Erschließungsarbeiten sind auf Ende 2018 terminiert, 2019 könnte also Baustart sein.