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Großschirma-Siebenlehn: Stadt Leipzig gegen Erweiterung des Möbeleinrichtungshauses

Die Stadt Leipzig hat erhebliche Bedenken gegen die von der Stadt Großschirma beabsichtigte beträchtliche Erweiterung der Gesamtverkaufsfläche im Sondergebiet Siebenlehn Nord in der Nähe des Autobahndreiecks Nossen. In ihrer Stellungnahme gegenüber dem Regierungspräsidium Chemnitz spricht sie sich gegen die von der Stadt Großschirma beantragte Abweichung von den in Sachsen geltenden Zielen der Raumordnung aus, mit der die rechtlichen Grundlagen für ein Möbel- und Einrichtungshaus, einen Büromöbelgroßhandel sowie für Flächen für Kinderland, Restaurants und Veranstaltungen geschaffen werden sollen. Nach Auffassung Leipzigs stehen die vorgelegten Planungen den Zielen der Raumordnung grundsätzlich entgegen. Diese besagen u.a., dass die Ansiedlung, Erweiterung und wesentlichen Änderung von Einkaufszentren – einschließlich Factory Outlets – und großflächigen Einzelhandelsbetrieben nur in Ober- und Mittelzentren und bei überwiegend innenstadtrelevantem Sortiment nur in städtebaulich integrierter Lage zulässig sind. Der in den frühen 90-er Jahren in städtebaulich nicht integrierter Lage etablierte Standort Siebenlehn erfüllt diese Kriterien nicht. Obwohl er 93 Kilometer von Leipzig entfernt ist, hätte seine geplante Erweiterung auch negative Auswirkungen auf die Einzelhandelslandschaft in Leipzig sowie auch auf Chemnitz und Dresden. Darauf hatten die Oberbürgermeister dieser drei Städte bereits im April in einem gemeinsamen Schreiben an den sächsischen Innenminister hingewiesen und betont, dass eine Abweichungen von den Zielen der Raumordnung nicht zugelassen werden darf.

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