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Großinvestition in Osterweddingen/Sülzetal

Die E.ON AG, Düsseldorf, und die Schüco International KG, Bielefeld, gaben heute im Gewerbegebiet Sülzetal/Osterweddingen (Landkreis Börde) den Startschuss zu einer Produktionsanlage für Solarmodule. Den Grundstein für das neue Werk der Malibu GmbH & Ko. KG, an der Schüco und E.ON mit je 50 Prozent beteiligt sind, legten Minister Dr. Reiner Haseloff (Bild l.), Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper, Sülzetal-Bürgermeister Erich Wasserthal sowie Dirk U. Hindrichs (Schüco) und die Malibu-Geschäftsführer Markus Ewert und Konrad Kaiser.

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Für Minister Dr. Haseloff ist die erneute Großinvestition bei Osterweddingen „Ergebnis intensiver, gemeinsamer Bemühungen des Investors und des Wirtschaftsministeriums. Hier wird ein innovatives Produkt entstehen, das sich auf den internationalen Märkten hervorragend platzieren und das Land Sachsen-Anhalt als das bundesweit führende Land für erneuerbare Energien weiter stärken wird.“ Für Haseloff ist die Malibu-Investition zugleich ein weiterer Beleg dafür, dass das Interesse von Investoren am Standort Sachsen-Anhalt unvermindert hoch ist. „Bereits in den ersten Wochen dieses Jahres gab es eine Vielzahl ähnlich erfreulicher Aktivitäten. Diese Entwicklung wird sich über das gesamte Jahr 2008 fortsetzen.“

Mit dieser Investition in Höhe von 100 Mio. Euro werden rund 150 neue Arbeitsplätze am Standort Osterweddingen geschaffen. Am Standort Bielefeld kommen nochmals 30 Forschungs- und Entwicklungsplätze hinzu. Das neue Werk entsteht auf einer Fläche von rund 100.000 Quadratmetern, dies entspricht rund 14 Fußballfeldern. Es ist verkehrsgünstig an der Autobahn A14 gelegen. Bereits ab Herbst 2008 sollen hier bis zu 5,7 Quadratmeter (2,20 x 2,60 Meter) große Photovoltaik-Module der Marke Schüco mit einer Leistung bis zu 460 Watt entstehen. Die Jahreskapazität der Anlage beträgt 40 Megawatt (MW).

Investitionsziel
Schüco, Spezialist für die Integration von Photovoltaik in modernste Metall-Glas-Fassaden, und die E.ON AG, wollen die Nutzung des Sonnenstroms wirtschaftlicher machen. Die dazu im Sommer 2007 gegründete Gesellschaft Malibu will die besonders aussichtsreiche Dünnschichttechnologie weiter vorantreiben, so dass sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei der Integration von Dünnschichtmodulen in die Fassade eines Hauses entscheidend verbessert. Schüco und E.ON sehen ein großes Potenzial vor allem bei Büro- und Verwaltungsgebäuden, die über zahlreiche Flächen verfügen, die für Photovoltaik genutzt werden können. Malibu soll diese effizienteren Dünnschichtmodule in Bielefeld selbst weiter entwickeln und in Osterweddingen herstellen.

„Immer mehr Architekten beschäftigen sich mit den neuen ästhetischen Möglichkeiten, aber auch mit dem klimaneutralen Beitrag der Solarenergie. Ich bin sicher, dass Solaranlagen bereits in naher Zukunft zum natürlichen Erscheinungsbild eines Gebäudes gehören werden. Mit unserer umfassenden Vision „Energy² - Energie gewinnen und Energie sparen“ tragen wir diesem Prozess bereits heute Rechnung“, so Dirk U. Hindrichs, geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG.