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Große Nachhaltigkeits-Konferenz im Bundeskanzleramt

Bei einer ganztägigen Konferenz im Bundeskanzleramt diskutierte die Bundesregierung heute mit einem breiten Kreis von Institutionen, Verbänden und Organisationen über die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie.

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Darunter befanden sich unter anderem Vertreter des Deutschen Bundestages und der Länder, von Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialverbänden, Vertreter der Kirchen und Gewerkschaften, von Nord-Süd-Organisationen, des Rates für Nachhaltige Entwicklung, sowie aus der Wissenschaft. Basis des Gesprächs war ein Entwurf des Fortschrittsberichts der Bundesregierung zu Nachhaltigkeit vom Juni 2011.

Der Chef des Bundeskanzleramtes, Bundesminister Ronald Pofalla , betonte: „Ich freue mich sehr über das große Interesse, gemeinsam mit der Bundesregierung die nationale Nachhaltigkeitsstrategie weiterzuentwickeln. Die Beiträge in der heutigen Veranstaltung sind für uns wertvoll zur Überarbeitung des Berichts im Herbst, ebenso wie die Stellungnahmen der Bürgerinnen und Bürger im laufenden Online-Dialog. Denn wir sind davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit vom Mitmachen lebt. Es geht darum, gemeinsam Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.“ Schon die Breite der bei der Veranstaltung vertretenen Gruppen zeige, wie vielfältig und umfassend Nachhaltigkeit sei. Bundesminister Pofalla rief die Teilnehmer dazu auf, die Bundesregierung dabei zu unterstützen, Nachhaltigkeit als Leitprinzip noch stärker zur Geltung zu bringen. „Denn nur wenn jeder Einzelne Nachhaltigkeit zur eigenen Sache macht, kann das 21. Jahrhundert zum Jahrhundert der Nachhaltigkeit werden“, so der Kanzleramtsminister, der Vorsitzender des Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung ist.

Die Nachhaltigkeitsstrategie enthält Indikatoren, Ziele und Aussagen zu politischen Maßnahmen. Alle vier Jahre wird über die Umsetzung der Strategie berichtet. Schwerpunkte des aktuellen Entwurfs des Fortschrittsberichts, der Anfang 2012 vom Bundeskabinett beschlossen werden soll, sind „nachhaltiges Wirtschaften“ und „nachhaltige Wasserpolitik“.