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Größtes Bundesarchiv feiert Richtfest

Das Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde erhält ein neues Magazin, das gestern Richtfest feierte. Mit dem Neubau wird der erste Bauabschnitt im Zuge der Umbaumaßnahmen des Gesamtareals realisiert. Schon im März 2009 soll das Magazin seine Arbeit aufnehmen. Sein Name wird an den ehemaligen Archivar im Geheimen Preußischen Staatsarchiv Erich Posner erinnern. Er wurde wegen seiner jüdischen Abstammung verfolgt und in ein Konzentrationslager verschleppt.

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Der Architekt Stephan Braunfels hat für den Neubau einen geschlossenen Quader entworfen, der eine Schlüsselrolle im Gesamtkomplex einnehmen wird. Aufgebrochen wird er nur durch den verglasten Empfangsbereich, der dem Gebäude einen offenen und einladenden Charakter verleiht.

Errichtet wird es an einem Standort mit Geschichte: Ursprünglich war auf dem Gelände die preußische Hauptkadettenanstalt untergebracht. Während der NS-Zeit war in dem Komplex die "Leibstandarte SS Adolf Hitler" stationiert, bis 1994 wurde das Gelände schließlich von amerikanischen Streitkräften genutzt.

Der Bau des neuen Magazins wird aus dem Haushalt des Kulturstaatsministers finanziert. Er hat dafür über 23 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.