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Griechenlands Wahl – weiter Sparen und Wachstumschancen nutzen

Das Wahlergebnis in Griechenland kommt nicht überraschend. Insofern war der Ausgang bereits an den meisten Kapitalmärkten eingepreist worden. Trotzdem ist es unverständlich, dass die griechischen Wähler nicht an die Liquiditätsspritzen der Europäischen Zentralbank (EZB) und das größte jemals in Europa geschnürte Konjunkturpaket glauben. Doch damit Griechenland von den Liquiditätsspritzen profitieren kann, muss sich auch die neue griechische Regierung an die damit verbundenen Regeln halten.

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Nachdem Investoren und Vermögensverwalter ein Wochenende lang Zeit hatten, das Ausmaß der quantitativen Lockerung zu evaluieren, müssen sie nun die Folgen des Wahlausgangs in Griechenland berücksichtigen. Dabei werden die Auswirkungen der Wahlen schneller zu spüren sein als die geldpolitischen Maßnahmen der EZB.

Zwar sind die Märkte momentan noch nervös, doch ist eine Normalisierung und Stabilisierung absehbar. Denn Griechenland möchte in der EU bleiben und die sich daraus ergebenden Schwierigkeiten kann Europa dank seiner starken Zentralbank meistern. Somit können Anleger die Schwächephase nach der Wahl jetzt für sich nutzen.

Autor: Stephen Thariyan, Global Head of Credit, Henderson Global Investors