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Godewind Immobilien erreicht Erlös von 375 Mio. Euro

Die Godewind Immobilien AG hat im ersten Quartal 2018 durch eine Kapitalerhöhung und die Zulassung zum Börsenhandel den Grundstein für das Jahr 2018 gelegt. Daran anknüpfend plant die Gesellschaft, in den nächsten Monaten die ersten Akquisitionen zu tätigen.

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Die Bilanz wurde durch die Barkapitalerhöhung deutlich gestärkt. Der Gesellschaft flossen Mittel in Höhe von insgesamt brutto 375 Mio. Euro zu. Auf der Aktivseite erhöhten sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente signifikant auf 393,9 Mio. Euro zum 31. März 2018. Korrespondierend ist das Eigenkapital entsprechend stark gestiegen und belief sich zum Stichtag auf 382,9 Mio. Euro. Damit erreichte die Eigenkapitalquote rund 97 Prozent.

Die Ertragslage für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2018 kennzeichnet sich im Wesentlichen durch Personalaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten sowie Prüfungskosten, die im Zusammenhang mit der Aufnahme der operativen Tätigkeit und dem Börsengang der Gesellschaft stehen. Das Periodenergebnis lag zum 31. März 2018 plangemäß bei -0,6 Mio. Euro. Umsatzerlöse aus dem Halten und Verwalten von Immobilien sind bisher nicht erzielt worden.

Börsengang der Godewind Immobilien AG

Die Kapitalerhöhung wurde am 28. März 2018 in das Handelsregister eingetragen. Das Grundkapital der Gesellschaft wurde um 93.750.000 Euro erhöht und beträgt aktuell 108.750.000 Euro. Am 3. April 2018 erfolgte die Zulassung der Godewind-Aktien zum Börsenhandel im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard). Die Marktkapitalisierung, gemessen am Angebotspreis von 4,00 Euro je Aktie und einer Gesamtanzahl von 108.750.000 ausstehenden Aktien betrug 435 Mio. Euro. Der erste Handelstag war der 5. April 2018.

Ausblick: Erste Akquisitionen in den nächsten Monaten geplant

Die Godewind wird die Nettoerlöse aus dem Börsengang in gemischte Immobilienportfolios investieren, die sich zu mindestens 60 % aus Büro- und zu ca. 20 % aus Geschäfts- und Logistikimmobilien zusammensetzen. Weitere 20 % können auch auf „sonstige gewerbliche Immobilien“ entfallen.

Godewind wird die erworbenen Portfolien durch aktives Portfoliomanagement auf das Segment Büroimmobilien ausrichten. Mit Hilfe eines weitreichenden Netzwerks und durch wertsteigernde Akquisitionen soll so mittelfristig ein gewerbliches Immobilienportfolio von rund drei Milliarden Euro aufgebaut werden.

Seit dem Börsengang haben sich für Godewind weitere Ankaufsopportunitäten im ‚Office‘- beziehungsweise im gewerblichen Immobiliensegment eröffnet. Diese Chancen ergeben sich aus der sehr positiven Resonanz auf den erfolgreichen Börsengang. Die ersten Akquisitionen werden im Verlauf der nächsten Monate erwartet.