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Globale Transaktionen

Appetit auf Immobilien bleibt hoch

Nach vorläufigen Zahlen von JLL für das 2. Quartal 2015 belief sich das globale Transaktionsvolumen wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf rund 161 Mrd. US-Dollar. Auch die europäische Hängepartie um einen möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euro sowie die starken Schwankungen der chinesischen Wirtschaft, die heute in einem weiteren Kursrutsch und Maßnahmen der Pekinger Regierung gipfelten, konnten dem Markt nicht nachhaltig schaden.

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Die USA führen bei den Investitionen in Gewerbeimmobilien den globalen Vergleich an. Grund dafür ist der dortige Anstieg des Transaktionsvolumens um 30 %. Insgesamt wies die Region Amerika durch die Erholung der US-Konjunktur mit 79 Mrd. US-Dollar die beste Quartals-Performance seit 2007 auf. In der Region EMEA ist das Transaktionsvolumen in Lokalwährungen gemessen um 11 % gestiegen. In Russland gibt es Anzeichen für einen wachsenden Optimismus. Das belegt die stärkste Aktivität innerhalb der vergangenen fünf Quartale. In der asiatisch-pazifischen Region hat ein niedrigeres Transaktionsniveau in Japan und Australien - den beiden größten Märkten der Region - das Volumen hingegen nach unten gezogen.

„Wir können davon ausgehen, dass der jüngste Rückgang der globalen Zinssätze die Transaktionstätigkeit in den verbleibenden Monaten des Jahres 2015 zusätzlich unterstützen wird“, so David Green-Morgan, bei JLL Global Capital Markets Research Director. „In der Folge rechnen wir für das Gesamtjahr mit einem globalen Volumen in Höhe von 750 bis 760 Mrd. US-Dollar. Das wäre ein Anstieg von 5 % gegenüber der Transaktionstätigkeit des vergangenen Jahres.“

Überblick nach Regionen

Region Amerika: Konjunkturaufschwung in den USA gewinnt an Dynamik
Das Transaktionsvolumen in der Region Amerika ist - unterstützt vom Wachstum in den USA - sowohl im Jahresvergleich als auch seit Beginn des Jahres um 18 % gestiegen. Dagegen ist das Volumen in Kanada seit Jahresbeginn um 20 % gesunken.

Region EMEA: Schuldenkrise in Griechenland tritt in den Hintergrund
Südeuropa verzeichnete in den ersten sechs Monaten ein Wachstum in lokalen Währungen von 47 %, Deutschland, Großbritannien und Frankreich notierten im gleichen Zeitraum ein Wachstum von jeweils 15 %, die Investitionen in Skandinavien stiegen um 38 %.

Asiatisch-pazifischer Raum: Der starke US-Dollar belastet
Das Transaktionsvolumen ist in US-Dollar um 19 % gesunken. Die Region litt unter der Stärke der US-Währung. Einzig Hongkong stach mit einem Volumenzuwachs von 88 % positiv heraus. Dies ist vor dem Hintergrund der politischen Unruhen und dem Konflikt mit der Zentralregierung in Peking umso bemerkenswerter.