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Globales Transaktionsvolumen erreicht 436 Mrd. US-Dollar

Das globale Gewerbeimmobilien-Transaktionsvolumen 2012 liegt mit rund 436 Mrd. US-Dollar auf Vorjahresniveau und ist damit gegenüber dem Jahr 2010 weiterhin mit 36 Prozent im Plus. Dies geht aus einem aktuellen Bericht von Jones Lang LaSalle hervor. Deutlich über dem Vorquartal (Q 3 2012: 100 Mrd. USD) und im 1-Jahresvergleich (Q4 2011: 119 Mrd. USD) bewegte sich das Transaktionsvolumen im vierten Quartal 2012 (141 Mrd. USD).

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Im asiatisch-pazifischen Raum wurde im Gesamtjahr 2012 ein Ergebnis von 92,5 Mrd. USD erzielt (2011: 98 Mrd. USD), ein leichter Rückgang, verantwortet durch das langsamere Konjunkturwachstum in China, dem zweitgrößten Markt.

Die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) übertraf mit einem (auf Eurobasis) gleichen Volumen wie 2011 die Erwartungen - in US-Dollar notierte die Region jedoch einen Rückgang von 8% auf 150 Mrd. US-Dollar - teilweise auf den schwachen Euro zurückzuführen. Großbritannien ist 2012 der aktivste Markt geblieben. Kontinentaleuropa punktete im vierten Quartal mit einer stärkeren Aktivität, vor allem in Frankreich, Deutschland und Skandinavien.

Für 2013 geht der Immobiliendienstleister von einem Gesamtjahresvolumen zwischen 450 und 500 Mrd. US-Dollar aus. Die Performance dürfte dabei einem ähnlichen Schema wie 2011 und 2012 folgen mit einer starken Dynamik zum Ende des Jahres. Die Aktivitäten in der Region Amerika werden anhalten, im asiatisch-pazifischen Raum sich wieder verbessern und in EMEA eine ähnliches Ergebnis wie 2012 an den Tag legen.

„Der Anstieg des globalen Transaktionsvolumens im letzten Quartal des Jahres deutet darauf hin, dass die Immobilienmärkte aus der Erholungs- in eine Wachstumsphase eintreten. Höhere Investitionsvolumina vonseiten einiger institutioneller Anleger und Private Equity-Investoren zeigen erste Auswirkungen. Vor diesem Hintergrund gehen wir für 2013 von einem weiteren Wachstum in 2013 auf ca. 450-500 Mrd. US-Dollar aus", erläutert Arthur de Haast, Leiter der International Capital Group von Jones Lang LaSalle, das Ergebnis. „Unter anderem verantwortlich für diesen Jahresendspurt ist ein Ansturm US-amerikanischer Anleger. In einem Umfeld ohnehin niedriger Renditen und hoher Liquidität löste die befürchtete Erhöhung der Kapitalertragssteuer im Zusammenhang mit der Fiskalklippe in den USA eine Welle von Jahresend-Transaktionen aus. Entsprechend stieg das US-Volumen gegenüber dem vorangegangenen Quartal um 51%, gegenüber dem vierten Quartal 2011 um 34 % und im Gesamtjahresvergleich um 11 %." Einen sehr dynamischen Jahresabschluss notierten auch Mexiko, Kanada, Frankreich, Deutschland.

Trotz global steigender Kapitalwerte in den letzten drei Jahren liegen sie immer noch 15 % bis 20 % unter den Höchstwerten von 2007 / 2008. Potential haben aufgrund ihrer attraktiver gewordenen Renditen insbesondere B-Standorte sowie die B-Objektqualität, deren Entwicklung sich seit der Finanzkrise bislang noch verhalten gezeigt hat.