Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Globale Refinanzierungslücke für Immobilien verringert sich um 17 Prozent

Nach Berechnungen von DTZ wird sich die Refinanzierungslücke auf den globalen Immobilienmärkten in den kommenden drei Jahren auf 202 Milliarden US-Dollar verringern. Im Vergleich zum November 2010, als noch eine Lücke von 245 Milliarden US-Dollar berechnet worden war, ist dies ein Rückgang um 17 Prozent. Der jüngste Bericht zeigt, dass es trotz des weltweiten Rückgangs auf regionaler Ebene erhebliche Unterschiede gibt.

.

In den Vereinigten Staaten wird die ursprünglich geschätzte Finanzierungslücke von 49 Milliarden US-Dollar in den nächsten drei Jahren gänzlich verschwinden. Die 49 Milliarden US-Dollar spiegeln nur ein Prozent des investierten Kapitals wider. Daher ist der Rückgang nicht so dramatisch wie es zunächst erscheint. In Europa schätzt DTZ einen Rückgang um acht Milliarden US-Dollar auf 109 Milliarden US-Dollar. Im Gegensatz dazu steigt die Lücke in der Region Asien-Pazifik um 14 Milliarden US-Dollar auf 84 Milliarden US-Dollar.

„Unsere Analyse zeigt, dass in Europa weiterhin die größte Finanzierungslücke klafft“, sagt Nigel Almond, Associate Director of Forecasting & Strategy Research bei DTZ und Autor des Berichts. „Europa ist auch die Region, wo das zur Anlage zur Verfügung stehende Eigenkapital die Finanzierungslücke am geringfügigsten überdeckt. Wir erwarten daher, dass die Banken Vorkehrungen gegen weitere Verluste treffen werden und dass die Finanzierungslücke in Europa von 118 Milliarden US-Dollar auf 109 Milliarden US-Dollar sinken wird."

Japan mit größter Refinanzierungslücke
Auf Länderebene hat Japan die größte Finanzierungslücke zu bewältigen. Mit 84 Milliarden US-Dollar stehen 14 Milliarden US-Dollar mehr als in der vorangegangenen Berechnung zu Buche. Gründe für den Anstieg sind die Zunahme des gewerblichen Immobilienkreditvolumens um zehn Prozent seit Ende 2009 und niedrigere prognostizierte Immobilienwerte in Folge des Erdbebens und der atomaren Katastrophe. An zweiter Stelle steht Großbritannien: Trotz eines Rückgangs um 22 Prozent beträgt die Finanzierungslücke hier noch 42 Milliarden US-Dollar. In Spanien hat sich die die Lücke um 14 Prozent auf 28 Milliarden US-Dollar verkleinert. In Deutschland liegt die Lücke nach den aktuellen Berechnungen bei 5,3 Milliarden US-Dollar (ca. 4 Milliarden. Euro).