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Global Real Estate AG muss Anlegerin Geschäftsbücher offen legen

Auf Einsicht in die Geschäftsbücher der Global Real Estate AG (GreAG) hatte der Wirtschaftsanwalt Christian Röhlke aus Berlin im Auftrag einer Anlegerin geklagt; das Landgericht Zwickau gab ihm Recht und verurteilte die GreAG dazu, die Geschäftsbücher offen zu legen.

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Die Klägerin hatte Einsicht in eine aus ihrer Sicht fehlenden Bilanz aus dem Jahr 2006 verlangt, die allerdings, so der Vorstandschef der GreAG Frank André Audilet, gesetzeskonform öffentlich publiziert worden sei. Ursache für das Interesse der Klägerin soll ein Bericht aus Börse-Online im Frühjahr 2008 gewesen sein. In ihm war von Problemen bei drei der vier Seniorenresidenzen die Rede, an denen die Anleger der GreAG beteiligt sind. Mittlerweile wurde für eins der Projekte, ein geplantes Seniorenheim in Zwickaus Äußere Dresdner Straße mit insgesamt 120 Betten, die Baugenehmigung nicht verlängert. 75% der Investoren bei der GreAG sind nach Eigenauskunft des Unternehmens Kleinanleger. Bereits in der Vergangenheit hatte die GreAG ihnen Anlass zur Skepsis gegeben. Auch nackte Zahlen scheinen nicht zu überzeugen: Die Gesamtzeichnungssumme an Beteiligungen soll Ende 2006 insgesamt 36,5 Millionen Euro betragen haben; im Frühjahr 2008 habe das Unternehmen allerdings nur über einen Immobilienbestand im Wert von 5,1 Millionen Euro (Verkehrswert) verfügt.