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Gesamtvolumen der Investmentbranche gestiegen

Das von der deutschen Investmentbranche verwaltete Gesamtvermögen erhöhte sich in den vergangenen zwölf Monaten um rund ein Fünftel auf 1.356 Mrd. Euro per 31. März 2006 (31. März 2005: 1.139 Mrd. Euro), teilt der BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. mit.

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Dabei verwalten die Investment- und Asset Managementgesellschaften ein Vermögen von 794 Mrd. Euro für institutionelle Anleger – 635 Mrd. Euro in Spezialfonds und 159 Mrd. Euro in der freien Finanzportfolioverwaltung. Wei- tere 562 Mrd. Euro verwalten die Fondsanbieter in Publikumsfonds. Vom Gesamtvolumen in Höhe von 1.356 Mrd. Euro entfallen sieben Prozent (93 Mrd. Euro) auf die Assetklasse Immobilie. Spezialfonds werden von institu- tionellen Anlegern weiterhin rege als effizientes Instrument zur Vermögens- verwaltung genutzt. Das Fondsvolumen stieg im Jahresvergleich von 559 Mrd. Euro (31. März 2005) auf 635 Mrd. Euro (31. März 2006). In diesem Zeitraum sammelten Spezialfonds per Saldo 46 Mrd. Euro neue Mittel ein.

Der restliche Zuwachs erklärt sich durch die positive Wertentwicklung der Kapital- und Immobilienmärkte. Institutionelle Anleger profitieren bei diesen Investmentfonds insbesondere von der Individualität der Anlagekonzepte. Auch haben offenbar die internationalen, Rechnungslegungsvorschriften, die seit 1. Januar 2005 für konsolidierungspflichtige, kapitalmarktorientierte Unternehmen gelten, die Attraktivität von Spezialfonds aus Investorensicht nicht beeinträchtigt.

Ein Grund dafür sind die Serviceleistungen, insbesondere das Reporting von Kapitalanlagegesellschaften, die zu erheblichen Erleichterungen in der praktischen Anwendung der neuen Rechnungslegungsvorschriften führen.