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Gericht entscheidet über Airport Weeze

Die Zukunft des Airports Weeze liegt in den Händen des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig. Die Richter entscheiden heute, ob sie ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster bestätigen oder revidieren. Das hatte dem Airport Weeze Anfang 2006 die Betriebserlaubnis entzogen, nachdem 16 Privatpersonen und die niederländische Gemeinde Bergen gegen den zivilen Flugbetrieb geklagt hatten. Nach Meinung des OVG war die Genehmigung der Bezirksregierung Düsseldorf, die frühere Royal-Air-Force-Basis zu einem Zivilflughafen umzubauen, unvollständig und fehlerhaft. So wäre die zivile Nutzung nicht generell in Frage zu stellen, wohl aber die Unterlagen, auf der diese genehmigt wurde. Der Flugbetrieb des Airports am Niederrhein ist so lange in Betrieb, bis es einen endgültigen Richterspruch des Bundesverwaltungsgerichts gibt. Für eine Entscheidung möglich sind drei Varianten. Erstens: Das Urteil aus Münster kann für hinfällig erklärt werden. Zweitens: Es könnte bestätigt werden. Drittens: Das Bundesverwaltungsgericht verweist den Fall nach Münster zurück. Das ist nach Ansicht von Rechtsexperten die wahrscheinlichste Variante. Der Flughafen wird vor allem von der Billigfluggesellschaft Ryanair genutzt, die in Weeze eine von drei Deutschland-Basen eingerichtet hat und bis Ende Oktober sein Weeze-Angebot aufstocken und die Zahl der Mitarbeiter von 800 auf 1000 bis Ende des Jahres aufstocken will.

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