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Geothermische Energienutzung beim Neubau des Frankfurter Ordnungsamtes

Das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt wird im Jahr 2009 einen Neubau an der Kleyerstraße im Gallusviertel beziehen, um die derzeit über das Stadtgebiet verteilten Dienststellen in einem modernen Dienstleistungszentrum zusammenzuführen. Für die Realisierung des Bauvorhabens ist die OFB Projektentwicklung verantwortlich, die mit der Stadt Frankfurt einen Mietvertrag für das Gebäude abgeschlossen hat.

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Von besonderer Bedeutung für den Bau ist, neben einer herausgehobenen Berücksichtigung von Kundenorientierung und kurzen Wege für den Bürger, die Integration von erneuerbaren Energien zur Gebäudeheizung und -kühlung. Aufgrund der geologischen Gegebenheiten in Frankfurt eignet sich für diesen Neubau insbesondere die geothermische Energienutzung mittels Erdwärmesonden in Verbindung mit Wärmepumpen. Auch der für das Ordnungsamt zuständige Stadtrat Boris Rhein begrüßt diese moderne Lösung. "Gerade in Zeiten des Klimawandels sind schließlich nachhaltige, ökologische Gebäudetechniken umso wichtiger", meint der Frankfurter Sicherheitsdezernent.

Über den Zeitraum der vergangenen vier Wochen entstand deshalb auf der Baustelle für das neue Ordnungsamt eines der größten Erdsondenfelder in Frankfurt mit Bohrungen für insgesamt 112 Erdwärmesonden. Die Erdwärmesonden gehen bis in eine Tiefe von 85 Metern und nutzen das Erdreich als Pendelspeicher. Hierbei wird dem Erdreich im Sommer Kälte entzogen und gleichzeitig Wärme eingelagert, im Winter wird diese Wärme zur Beheizung des Gebäudes genutzt und wiederum die Kälte für den Winter gespeichert. Mittels dieser Anlagen lassen sich zukünftig über 90 % des Energiebedarfes für die Beheizung und Kühlung des Gebäudes abdecken. Durch die Nutzung dieses innovativen Verfahrens verringern sich im Übrigen die Betriebskosten im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen erheblich.