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Geldumsatz bei Büroimmobilien explosionsartig gestiegen

Der Geldumsatz auf dem Frankfurter Büroimmobilienmarkt ist in diesem Jahr in die Höhe geschnellt. Nach Angaben des Gutachterausschusses der Stadt summierte er sich bis Mitte November auf 2,6 Mrd. Euro und wird bis Jahresende die 3-Mrd.-Euro-Marke deutlich übersteigen. Zum Vergleich: Im bisherigen Spitzenjahr 2001 lag der Geldumsatz bei 1,9 Mrd. Euro; in den ersten drei Quartalen 2005 betrug er etwa nur ein Zehntel des im gleichen Zeitraum 2006 erzielten Volumens.

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Zu dem hohen Umsatz trugen u.a. folgende Verkäufe bei:
- Skyper-Hochhaus (über 400 Mio. Euro),
- Büroimmobilie Alkmene in der Mainzer Landstraße 50 (ca. 100 Mio. Euro),
- Bürotürme in der Ulmenstraße 37-39 (ca. 25 Mio. Euro),
- Euro-Haus,
- "Aculeum" in der Bürostadt Niederrad.

"Kein nachhaltiger Trend"
Aufgrund des Kapitaldrucks wird der Markt primär von ausländischen Investoren angeheizt. " Da derzeit weder die Mieten steigen noch der Leerstand deutlich abgebaut wird, ist zu bezweifeln, ob sich die momentan zeigende Marktentwicklung als nachhaltig herausstellt ", gibt der Gutachterausschuss zu Bedenken.

Wie der Ausschuss weiter berichtet, sinkt die Nettorendite leicht, was sich auch in den relativ niedrigen Liegenschaftszinsen widerspiegelt. Der Liegenschaftszins liegt für gute Innenstadtobjekte knapp unter 5 %; in anderen Lagen hat er sich bis auf 6 % erhöht.

Flächentausch prägt Vermietungsmarkt
Auf dem Vermietungsmarkt sehen die Gutachter keine Trendwende: Das hohe Vermietungsvolumen resultiere überwiegend aus Umzügen innerhalb des Stadtgebietes und weniger aus Zuzügen oder Expansionen ortsansässiger Unternehmen. Bis zum Jahresende kann mit einem Vermietungsumsatz von rund 500.000 m² gerechnet werden, was in etwa dem Vorjahresergebnis entspricht. Frankfurt weist bundesweit mit über 2 Mio. m² noch immer den größten Leerstand auf.