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Geiz ade?

Nach einem mäßigen Start in diesem Jahr lässt ein neuer Trend den Frankfurter Büroimmobilienmarkt hoffen: „Hochwertige Flächen in 1A-Lage sind gefragt wie nie“, so Oliver Gresens (Bild l.), Senior Consultant Office der Dr. Lübke GmbH. Besonders Interessenten aus dem Investment Banking und Asset Management sowie internationale Rechtsanwalts- kanzleien seien bereit, für ein exklusives Arbeitsumfeld Spitzenmieten zwischen 25 und 30 Euro/m² zu zahlen. „Viele unserer Kunden legen besonderen Wert darauf, ihr Unternehmen in exklusivem Ambiente zu präsentieren. Das erhöht nicht nur das Ansehen bei bestehenden und potenziellen Kunden, sondern auch die Motivation der eigenen Mitarbeiter“, erläutert Gresens. Weiterer Vorteil: Ein Bürogebäude mit hohem Wieder- erkennungswert – wie das Mainbuil- ding in der Taunusanlage – lasse sich auch zu Werbe- und Marketing- zwecken gezielt einsetzen.

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Hohe Ansprüche an Lage und Ausstattung
Gefragte sind laut Gresens Mietangebote mit guter Verkehrsanbindung und einem repräsentativen Umfeld, wie dem Bankenviertel oder Westend. „Bei- de Standorte bieten neben renommierten Unternehmen in unmittelbarer Nachbarschaft auch gepflegte und hochwertige Bauten.“ Die Büros würden zudem eine moderne Ausstattung, z.B. Doppelböden, Klimaanlage und CAT-5-Verkabelung, bieten.

Begrenztes Angebot außerhalb von Hochhäusern
Dem Immobilienspezialisten liegen aktuell eine Reihe von Anfragen im Hochpreissegment vor. „Unter den Interessenten sind nicht mehr nur Unternehmen, die ihre bestehende Fläche vergrößern wollen. Immer mehr planen, eine neues Büro bzw. eine neue Niederlassung in Frankfurt zu eröffnen.“ Aktuell sei das Angebot im Hochpreis-Segment gespalten: Während es eine große Auswahl an modernen, neuerrichteten Gebäuden wie dem Park Tower an der alten Oper oder dem Westend First, gebe, müssten sich Interessenten von hochwertigen Flächen außerhalb von Hochhäusern beeilen. „Besonders das Angebot an Altbauten ist knapp.“

Für die Mainmetropole rechnet Gresens damit, dass das Angebot in diesem Bereich stagnieren und die Mietpreise weiter anziehen werden.

Autor: Oliver Gresens
Quelle: Dr. Lübke