Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

GdW weist Kritik von Haus & Grund zurück

Dem Zeitplan des Stadtumbau-Programms Ost entsprechend werden von den 350.000 bis 2009 abzureißenden Wohnungen bis zum Ende dieses Jahres über 170.000 dauerhaft leer stehende Wohnungen vom Markt genommen sein. "Diese Leistung wurde fast ausnahmslos von den im GdW und seinen Regionalverbänden organisierten Wohnungs-unternehmen erbracht, obwohl der Programmansatz grundsätzlich allen Wohnungseigentümern, also auch den in Haus & Grund organisierten privaten Eigentümern offen stand und steht. Durch die Marktbereinigung konnte die Leerstandsquote innerhalb der GdW-Bestände in Ost-deutschland von über 16 Prozent im Jahr 2002 auf 12,0 Prozent Ende 2006 gesenkt werden", erklärte Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, im Rahmen des heutigen GdW-Verbandstages in Berlin. "Wer darin keinen Erfolg für die Stadtentwicklung und eine erkennbare Stabilisierung des Wohnungsmarkts in Ostdeutschland erkennt, weiß nicht, wovon er spricht oder sagte etwas Falsches", erklärte der GdW-Präsident in Richtung auf Haus & Grund, der dem bisherigen Stadtumbau jedweden Erfolg bei der Stabilisierung der Märkte abgesprochen hatte.

.

Kleinanbieter und private Wohneigentümer sind Nutznießer dieser positiven Entwicklung der zurückliegenden Jahre. Sie mussten keine Wohnungs-bestände abreißen, profitieren aber von dem stabilisierten Wohnungsmarkt durch eine günstigere Wert- und Mietentwicklung ihrer Immobilien. Der positive Effekt für Privatvermieter werde gerade durch die von Haus & Grund selbst angeführte Untersuchung des vhw Bundesverband für Wohn-eigentum und Stadtentwicklung deutlich: Danach gehen durchschnittlich 43 Prozent aller Wohnungsumzüge im Rahmen des Stadtumbaus Ost in den sanierten Altbau der Innenstädte und weitgehend in die Bestände privater Eigentümer und Anbieter, so Freitag. "Wer vor diesem Hintergrund völlig zu Unrecht ein Scheitern des bisherigen Stadtumbaus Ost verkündet und gleichzeitig staatliche Förderung für das eigene Klientel fordert, verbindet die Rolle des Trittbrettfahrers mit der des Abkassierers", erklärte der GdW-Präsident Freitag.