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GdW: Verleihung des Deutschen Bauherrenpreises 2008

Der Wohnungsbau in Deutschland soll den Prinzipien der Nachhaltigkeit entsprechen. Ein Ziel, das durch die aktuelle Diskussion über die Anforderungen, die sich aus dem Klimawandel an das Bauen ergeben, eine noch stärkere Gewichtung als bisher erhält. Dazu können technische Innovationen in erheblichem Maße beitragen. Nutzerfreundliche und energiesparende Technik im Wohnbereich wird angesichts der rasant steigenden Kosten für den Energieverbrauch immer wichtiger.

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In den letzten Jahren hat es einen Schub technischer und anderer Innovationen gegeben, die im Zuge der Modernisierung und des Neubaus Eingang in den Wohnungsbau finden. Sie betreffen beispielsweise neue Formen der Energieeinsparung und –gewinnung in Verbindung mit dafür geeigneten neuartigen Materialien und Techniken, die elektronische Steuerung der alltäglichen Nutzung und Überwachung der Hausfunktionen („smart home“–Technologien) sowie neue Möglichkeiten der durch elektronische Medien unterstützten Betreuung und wohnbegleitenden Hilfe für ältere Bewohner oder Bewohner mit Behinderungen.

Deshalb ist es kein Zufall, dass die Verleihung des Deutschen Bauherrenpreises Neubau 2008 am 10. Januar 2008 im Rahmen der Bau-Fachmesse Deubau in Essen verbunden ist mit dem Symposium „Technische Innovationen im Wohnungsbau“, das als Gemeinschaftsaktion der in der Arbeitsgruppe Kooperation zusammenarbeitenden Verbände mit der Initiative „Kostengünstig qualitätsbewusst Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gestaltet wird. Auf dem Symposium werden beispielhafte Projekte vorgestellt, die demonstrieren, wie technische Innovationen in den Wohnungsbau Eingang finden.

Zur Unterstützung und Verbreitung innovativer Lösungen im Wohnungsbau leistet der Wettbewerb zum Deutschen Bauherrenpreis kontinuierliche Beiträge. Er wird als wichtigster nationaler Wohnungsbauwettbewerb mit dem Untertitel „Hohe Qualität – Tragbare Kosten“ seit 1986 von der Arbeitsgruppe Kooperation des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, des Bundes Deutscher Architekten BDA und des Deutschen Städtetages ausgelobt.

Die ausgezeichneten Projekte des diesjährigen Wettbewerbes zum Deutschen Bauherrenpreis demonstrieren, wie technische Innovationen in den Wohnungsbau Eingang finden. Dabei wurde seitens der Jury die jeweilige neue technische Lösung hinsichtlich ihrer Nutzerfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit eingeschätzt, denn deren Brauchbarkeit für Bauherren und Bewohner richtet sich nach so wichtigen Kriterien wie nutzerfreundliche Bedienbarkeit, Kosten im Verhältnis zum Nutzen, Aufwand für Pflege und Instandhaltung etc.

Wichtig war für die Jury die Einbindung der begutachteten Neubauprojekte in den städtebaulichen und historischen Kontext, da die Stärkung der Innenentwicklung der Städte nicht nur ein zentraler Maßstab für die Nachhaltigkeit eines Bauvorhabens ist, sondern auch Baukultur und Stadtkultur miteinander verbindet.

Nach konstruktiver Diskussion verlieh die Jury unter Vorsitz von Irene Wiese- von Ofen 10 Bauherrenpreise und 11 Besondere Anerkennungen. Der diesjährige Wettbewerb stellt nach Auffassung der Jury erneut unter Beweis, dass hohe Qualität und tragbare Kosten im Wohnungsneubau keine Gegensätze sind.

Bei der Preisverleihung sprechen Frau Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Prof. Dipl.-Ing. Günter Pfeifer, Technische Universität Darmstadt, der den Festvortrag halten wird, und weitere Persönlichkeiten.

„Nachhaltiger Wohnungsbau sollte für alle Lebenszyklusphasen von Gebäuden den minimalen Verbrauch von Energie und Ressourcen anstreben. Gleichzeitig müssen die Anforderungen des demografischen Wandels beachtet werden. Hierfür sind neue Wege, innovative Vorschläge und beispielhafte Praxislösungen gefragt“, so Karin Roth.

Die Namen der Preisträger und die Adressen der ausgezeichneten Projekte werden im Rahmen der Preisverleihung bekannt gegeben. Zu dieser Veranstaltung erscheint im A+I-Verlag, Hamburg, eine Dokumentation mit einer Darstellung jener Projekte, die die zweite Stufe des Verfahrens erreicht hatten. Ferner werden die ausgezeichneten Projekte in einer Wanderausstellung präsentiert werden, die anlässlich der Preisverleihungen in Leipzig und Essen eröffnet werden wird.